Archiv des Autors: PariaSt

Basteln und bauen – ein paar Ideen für zuhause

Die Ferien haben angefangen und damit ist auch für viele hoffentlich die „Schule daheim“ vorbei – Zeit für anderes!

Wir haben euch ein paar Links zusammengestellt mit Ideen, die ihr umsetzen könnt.

Von praktisch bis einfach schön anzusehen

  1. Insektennisthilfe – auf dem Bio-Balkon lernt ihr, wie ihr ein kleines Insektenhotel baut:

Holz, Insekten, Insektenhotel, Insektenhaus

https://bio-balkon.de/insektennisthilfe-mit-kindern-basteln-aus-einer-konservendose/

 

2. Gibt es in deiner direkten Nachbarschaft ein Kind, mit dem du gerne sprechen möchtest? Früher haben Kinder das nicht über das Handy, sondern über das Dosentelefon gemacht. Schau doch mal, wie das funktioniert: https://www.wissensforscher.de/akustik-5-4/

 

3. Mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen (aber bitte nur auf Zielscheiben, Bäume oder Gegenstände ;-)) https://www.geo.de/geolino/basteln/21332-rtkl-bogen-bauen-bastelt-pfeil-und-bogen

Bogen, Pfeil, Kinder, Junge, Pfeil Und Bogen

 

4. Dafür braucht ihr gar nicht viel: Mit Papier und Stiften ein buntes Space-Shuttle bauen: https://famigros.migros.ch/de/ausfluege-und-freizeit/basteln/papierflieger-faltanleitung-space-shuttle

 

5. Und ihr könnt noch mehr aus Pappe und Papier bauen – baut euch selbst eine Tierschar:  https://www.familienleben.ch/dossiers/tiere-basteln-4244

Origami, Schmetterling, Blatt, Papier, Bent, White

Die Freude lassen wir uns doch nicht nehmen: Museumsbesuch am Kölntag zu Corona-Zeiten

Der Kölntag ist immer der erste Donnerstag im Monat, solange er nicht auf einen Feiertag fällt.

An diesem Tag strömen meist viele Kölner*innen ins Museum, denn dann ist der Eintritt in die städtischen Museen, gegen Vorlage eines Personalausweises oder vergleichbaren Dokumentes, für Kölner*innen gratis.

Wir von der Paria Stiftung haben diesen Kölntag schon oft genutzt

Hier, welche schöne Erfahrungen wir dabei gemacht haben:

  • Mit der Gruppe von Müttern, die sich regelmäßig trifft, um erfahrenes Leid zu verarbeiten, waren wir im Wallraf-Richartz-Museum. Eine Mutter erzählte im Anschluss, dass es das erste Mal in ihrem Leben sei, dass sie ein Museum besucht habe. Und dass, sie das jetzt regelmäßig machen wolle, auch mit ihren Kindern.
  • Mit unserer Babygruppe waren wir im Museum Ludwig: Tatsächlich fanden es nicht nur die Mütter schön, auch die Babyaugen wurden bei den vielen überdimensionalen, bunten Kunstwerken immer größer. Sie schienen es wirklich zu genießen.
  • Mit unserer Kindergruppe aus hochstrittigen Trennungsfamilien besuchten wir das Römisch-Germanische Museum und gingen dem Thema „Genuss“ nach, um im Anschluss zu schauen, was man selbst in seinen Tag so einbauen könne, um den Tag auch wirklich zu genießen.
  • Mit den Familien aus der Kulturkarawane haben wir uns im Kölnischen Stadtmuseum auf die Suche nach Antworten zu einem Museumsquiz begeben. Und auch die kölschen Begleiter*innen lernten hier noch eine ganze Menge Neues über ihre Stadt.
  • Und schließlich die unzähligen Besuche im Rautenstrauch-Joest-Museum, das Lieblingsmuseum unserer pädagogischen Leitung Gaby Schauenburg: „Das brauche ich immer mal wieder, um mir in Erinnerung zu bringen, wie wertvoll es ist, unsere Arbeit auch „kultursensibel“ zu gestalten“, so sagt si.

Ein Museumsbesuch ist einfach für alle Generationen etwas.

Virtuell durch Kölner Museen schlendern

Warum dann nicht auch jetzt die Möglichkeiten nutzen und einen gemeinsamen Spaziergang durch die virtuellen Museen der Stadt gestalten?

Ja es ist anders! Und dennoch: Die Betrachtung eines Kunstwerkes, diesmal gemütlich vom Sofa aus angeschaut, kann doch auch die eine oder andere neue Idee mit sich bringen. Und vor allem kann es uns trotz der weitreichenden Reduzierung auf unsere eigenen vier Wände in andere Welten entführen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus und reden sie dann hinterher auch mit anderen darüber, was ihnen am besten gefallen hat. Und vielleicht haben Sie noch ein paar Farben zur Hand? Und die Kinder auch?

Hier der Link zu den Kölner Museen: https://museenkoeln.de/portal/digital

Und wenn es diesmal ein wenig weiter in die Welt hinaus gehen soll: Einfach mal „virtueller Museumsbesuch“ in die Suchleiste des Browsers einfügen und sie werden Ergebnisse erhalten, die sie in Museen aller Kontinente dieser Erde einladen.

Wir von der Paria Stiftung wünschen Ihnen viel Spaß und würden uns sehr freuen, wenn wir erfahren dürften, was Ihnen am besten gefallen hat oder was sie vielleicht inspiriert hat und wozu!

Gemeinsam zuhause spielen

Einige Eltern kennen vielleicht noch das ein oder andere Spiel, das man gemeinsam zuhause spielen kann. Abseits von Online-Spielen – für die ganze Familie. Jetzt ist es mal wieder an der Zeit. Viel braucht man nicht dafür.

Wir haben euch ein paar Links zu Spielideen zusammengestellt – schaut doch mal rein.

Mit einfachen Mitteln Spielspaß entwickeln

Montagsmaler: Möglichst schnell etwas auf Papier zeichnen, das die anderen erraten können!

Wer bin ich?: Erratet, welche Persönlichkeit sich die anderen für euch ausgedacht haben.

Luftballonspiele: Ob Tuchball, Schwebeballon oder Tanzball – findet heraus, was ihr so alles mit einem Luftballon spielen könnt.

Klamottenstaffel: Schnell rein in die Klamotten und Parcours bewältigen!

Figuren raten: Mit einem Seil Figuren legen und erraten! Wolle geht dabei auch.

Kinderlieder zum Mitsingen: Singt zusammen Lieblingslieder und erarbeitet eine Choreographie. Am Ende kann das Ganze dann noch aufgenommen werden. Eine schöne Erinnerung.  Wer noch Lieder sucht, findet zum Beispiel im Youtube-Kanal „Kinderlieder zum Mitsingen und Bewegen“.

Entspannung für die ganze Familie

Für viele wird die Zeit langsam lang in den eigenen vier Wänden. Doch wir müssen alle zusammenhalten und das Beste daraus machen – vielleicht Dinge probieren, die Entspannung bringen.

Wir von der Paria Stiftung möchten hier gerne ein paar Tipps und Vorschläge mitgeben, wie ihr die Woche gestalten könnt.

Heute starten wir mit der Entspannung für die ganze Familie

Ob Massage, Yoga oder Meditation. Probiert doch mal etwas Neues aus und schreibt uns gerne, wie ihr das findet. Hier nun einige Links dazu. Viel Spaß und gute Entspannung wünscht das Paria Team!

Massage:

https://suchtdasglueck.at/kindermassage-fuer-eltern-und-kinder-foerdert-entspannung-eine-bessere-koerperwahrnehmung/

Muskelentspannung:

 

Kinderyoga:

 

Entspannungsreise:

https://www.youtube.com/watch?v=s1E0irn4r0U

 

Einschlafmeditation:

Wir alle können helfen – auch von zuhause aus!

Heute möchten wir Sie nur kurz auf einen schönen Artikel in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam machen, in dem beschrieben wird, wie wir alle auch von zuhause aus helfen können in dieser Krise.

In dem Artikel werden 12 Wege genannt, wie jeder daheim einen nützlichen Beitrag leisten kann – etwas tun statt nur zu grübeln. Das hilft einem meist auch selbst.

Hier zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung: Wie Sie jetzt helfen können!

Kurz zusammengefasst:

  1. Rechnerleistung für Forschung zur Verfügung stellen
  2. Masken nähen
  3. Mit älteren, einsamen Menschen telefonieren
  4. Kreativ werden für soziale Organisationen
  5. Übersetzungshilfe zwischen Arzt und Patient
  6. Spenden
  7. Flüchtlingen beim Ankommen helfen
  8. Blut spenden
  9. Kliniken unterstützen
  10. Nachbarschaftshilfe
  11. Gutscheine kaufen
  12. Bei der Ernte helfen

Ausführlich erklärt unter: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesellschaft/corona-helfen-schutzmasken-88538

Füreinander da sein in Zeiten des Corona-Virus

Zunächst einmal: Wir sind weiter für euch da. Auch wenn es im Moment durch den Coroan-Virus keinen Gruppentreffen oder Ausflüge gibt! Ihr könnt uns immer kontaktieren. Wir helfen euch bei Fragen, Problemen oder wenn ihr uns zum Reden braucht. Per Telefon, Skype … Also meldet euch, wenn ihr uns braucht!

 

Gegenseitig helfen

Es ist auch schön zu sehen, wie viel Engagement es gibt, um sich gegenseitig zu unterstützen in Köln. Verschiedene Organisationen bieten Hilfe an. Auch jeder Einzelne kann etwas tun, wie die Initiative #NachbarschaftsChallenge zeigt.

Es geht es darum, pflegebedürftigen Menschen Hilfe anzubieten. So kann man Einkäufe übernehmen, Rezepte vom Arzt oder Medikamente aus der Apotheke holen, mit dem Hund spazieren gehen – einfach füreinander da sein. So stehen wir das gemeinsam durch und wachsen ein Stück weit mehr zusammen. Eine Chance!

Anbei findet ihr einen Vordruck vom Verband Engagierte Zivilgesellschaft NRW, den ihr gerne nutzen könnt.

Musterbrief-für-Engagierte

Am Samstag ist internationaler Frauentag – wer braucht Feminismus?

Wir stehen als Paria Stiftung für starke Kinder in Köln – doch wir wissen, Mädchen werden nur stark, wenn sie Rechte erhalten. Und aus starken Mädchen werden starke Frauen.

Am Samstag wird in Köln anlässlich des internationalen Frauentages die Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ eröffnet, zu dem auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker einlädt.

Feminismus – fernab von Klischees

Die ausgewählten Motive der gleichnamigen Kampagne zeigen rund 3.000 ganz individuelle Statements, die in über acht Jahren zusammengekommen sind und die einen Beitrag zum Imagewandel von Feminismus leisten und mit alten Vorurteilen aufräumen sollen. Die persönlichen Aussagen zeigen ein Bild fernab des Klischees von Feminismus auf. LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat die Ausstellung nach Köln geholt.

Samstag, 7. März 2020

um 12:00 Uhr

in den Lichthof des Rathauses Spanischer Bau

Heute für Morgen gestalten – Wir gehen es an!

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung ist dann gleich gegenüber im Historischen Rathaus die offizielle Veranstaltung zum Internationalen Frauentag – von 14-18 Uhr finden unter dem Titel „Heute für Morgen gestalten – Wir gehen es an!“ unter anderem der große Markt der Möglichkeiten mit rund 60 Kölner Frauenorganisationen sowie mehrere Workshops statt.

Alle weiteren Infos hier: https://akf.koeln/internationaler-frauentag-ift-heute-fuer-morgen-gestalten-wir-gehen-es-an/.

Pädagogen der Paria Stiftung werden bei Sarah Wiener zu Genussbotschaftern

Zufall? Fügung? Oder was hat es zu bedeuten, wenn es die Paria Stiftung in einem Monat gleich mit zwei Fernseh-Köch*innen zu tun hat?

Ganz klar, die Aktion von Tim Mälzer und seinem Freund, dem Popsänger Sascha, kann so leicht nicht übertroffen werden – auch wenn es durchaus versucht werden darf, liebe Sponsoren … Doch das sind ja ganz einmalige Gelegenheiten.

Wir freuen uns ebenso total über die Aktion von Sarah Wiener, denn für uns gilt der Spruch „Viele Köche verderben den Brei“ ganz und gar nicht!

„Ich kann kochen!“

Sarah Wiener bietet mit ihrer Stiftung (Sarah Wiener Stiftung) kostenfreie „Ich kann Kochen“-Fortbildungen für Pädagogen*innen an. Genussbotschafter sollen sie werden. Das Ziel: Kinder auf dem Weg zu einer genussvollen und gesunden Ernährung zu begleiten. Dabei ist es wichtig, das einzelne Kind im Blick zu behalten und nicht alle über einen Kamm zu scheren. Ganz so, wie in anderen Entwicklungsbereichen eben auch.

Und was hat das jetzt mit der Paria Stiftung zu tun?

Während unserer gemeinsamen Medienfreizeit mit der „Ein Herz lacht Stiftung“, auf dem Gut Alte Heide, wurde noch einmal deutlich, wie sehr die Kommunikation der Familienmitglieder belebt wird, wenn sich die Familie zu einer gemeinsamen Mahlzeit trifft. Da werden Erlebnisse des Tages ausgetauscht und neue Pläne geschmiedet. Und mal ganz ehrlich: Ist man gesättigt und hat man dann auch noch ein schönes Geschmackserlebnis erfahren dürfen, sehen so manche „dunkle Wolken am Horizont“ gleich viel heller aus.

Da wir im Kontakt mit den Kindern immer häufiger erfahren, dass das gemeinsame Mahl, zusammen an einem Tisch, immer seltener wird und sich die Kinder oft von Fastfood ernähren, möchten wir diesen „Missstand“ aufgreifen und in unseren Seminaren einbeziehen.

Paria Stiftung Mitarbeiter werden Genussbotschafter

Dabei freuen wir uns, wenn wir selbst etwas dazu lernen können, wenn Fachleute uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn genau so können wir eine durchgängig hohe Qualität unserer Angebote gewährleisten.

Unsere Mitarbeiter werden also gerade Genussbotschafter – und sind „wissenshungrig“ bei der Sarah Wiener Stiftung gelandet …

Und dies noch für alle Pädagogen*innen, die auch Genussbotschafter werden möchten: Dieses Seminar verlässt man nicht nur durch Fachwissen gesättigt! 😉

Eine Zeitreise durch Köln für unsere Paria-Pänz

Mit herzlichem Dank an „Die Goldenen Jungs“

Nicht alle unserer Paria Kids sind in Köln geboren. Einige von ihnen kommen aus ganz anderen Gegenden Deutschlands. Sie sind mit ihren Müttern nach Köln geflohen vor einem Leben in häuslicher Gewalt.

Das kostet sehr viel Kraft – sowohl auf Seiten der Mütter als auch auf Seiten der Kinder, die oft alles an persönlichen Gegenständen und natürlich auch Freunde und Klassenkameraden zurück lassen müssen.

Gut, dass die Familien in den autonomen Frauenhäusern dann eine Trauma-sensible Begleitung erhalten und sie bei ihrem Neustart in Köln gut begleitet werden. Leider zeigt sich zurzeit, dass die Zahl der benötigten Plätze in den Frauenhäusern in Deutschland wieder steigt. So wird es ein drittes autonomes Frauenhaus in Köln geben.

Spaß und Freizeit – auch ein Mittel zur Heilung von inneren „Wunden“

Wir von der Paria Stiftung begleiten zahlreiche Familien nach dem Aufenthalt in den Frauenhäusern mit regelmäßig stattfindenden Ausflügen und Aktivitäten. Es ist nämlich sehr schwierig, sich selbstbewusst und ohne Ängste durch eine neue Stadt zu bewegen, wenn man lange Zeit einem gewalttätigen Familienmitglied ausgesetzt war. Die Täter zerstören sukzessive das Selbstvertrauen ihrer Partner und Kinder.

Da tut es gut, wenn man sich die neue Stadt in einer kleinen, netten Gesellschaft erobert und man sich in einer Gruppe von Menschen bewegt, die nachvollziehen können, dass man nicht in allen Situationen eine „taffe“ erwachsene Frau ist.

Paria-Pänz-Ausflug in Kölner City

Diesmal haben wir uns die Kinder allein geschnappt, denn auch den Kindern tut es gut, Auszeiten zu erfahren und sich mit Kindern auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gesammelt haben.

Getroffen haben wir uns an der Kreuzblume vor den Treppen zur Domplatte und dort gab es auch ungeplant die erste Lerneinheit zur Stadtgeschichte, denn in Kölle wird immer sehr viel gebaut und in Kölle ist immer sehr viel Karneval.

Paria Pänz treffen auf Rote Funken.„Kommt schnell hier weg“ rief unsere Mitarbeiterin Gaby und lachte: „Wir stehen mitten zwischen den roten Funken und das geht heute gar nicht. Schließlich werden wir gerade von den Goldenen Jungs bezahlt. Da können wir uns doch nicht mit der Konkurrenz gemein machen“.

Und so machte sich das Trüppchen auf den Weg zum Alter Markt. Natürlich löcherten

uns die Kinder mit ihren Fragen: „Was machen wir jetzt?“ „Wir gehen auf eine Zeitreise“, war die Antwort. „Oh super!“ und „oh nein, ich hab Angst“ und „das kenne ich, das hab ich im Fernsehen schon mal gesehen“ riefen die Kinder und waren ganz aufgeregt.

Dass es nicht ganz so spannend wurde, wohl aber sehr interessant, dafür sorgten unsere Pädagogen, welche auch die kleinen Ängste eines Kindes durchaus ernst nehmen.

Besuch im Time-Ride

Wer es noch nicht kennt, sollte sich den Besuch gönnen. Mit der historischen Straßenbahn und einer VR-Brille geht es im Time-Ride ins Köln von 1909. Da ist noch einiges anders.

Bevor die Fahrt losgeht, darf zuvor im Kaiserpanorama durch 3D-Brillen geschaut werden, wie Plätze und Straßenzüge heute aussehen und vor über hundert Jahren aussahen. Danach wird die Stadtgeschichte im Zeitraffer im Kinema dargestellt. Die Fahrt mit der Straßenbahn führt dann entlang des Rheinufers und durch die Altstadt. Mal sehen, wie der Vergleich zu heute ist…

Manchmal kommt es anders!

Eigentlich… ja eigentlich wollten wir nun im Anschluss den Weg der Straßenbahn ablaufen und schauen, was sich im Gegensatz zu früher alles verändert hat. Fackeln hatten wir im Gepäck, denn es war schon dunkel und wir erhofften uns so etwas Besonderes in diesen Teil des Stadtrundganges zu bringen, für den wir noch weitere Höhepunkte geplant hatten.

Ging aber nicht, und auch das gehört zu unserer Arbeit.

Zwei der Kinder kamen völlig aufgelöst aus dem Timeride heraus, ohne dass wir in Erfahrung bringen konnten was sie denn so aufgewühlt hatte. Vielleicht war es die Dunkelheit im Kinema? Vielleicht die VR-Brillen, die ja die Sicht auf die unmittelbare Umgebung nehmen? Wir wissen es nicht und die Kinder konnten es auch nicht benennen. Dennoch war in diesem Zustand ein Fackellauf viel zu unsicher.

Und so nahmen wir den Wunsch einiger Kinder gerne auf, erst einmal etwas vernünftiges Essen zu gehen. Danke hier noch einmal an das Restaurant Lyly, die unsere wilde Kindertruppe freundlich aufnahm und den Kindern geduldig die zahlreichen Extrawünsche erfüllten. Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist und sprechen dem Restaurant hiermit das Prädikat „besonders kinderfreundlich“ aus.

Danke auch noch einmal an die Goldenen Jungs, die unseren Kids unter anderem diesen (fast) gelungenen Ausflug ermöglicht haben. Die Kinder hatten übrigens trotzdem Spaß und erzählten den Müttern ganz aufgeregt vom alten Köln und der tollen Fahrt.

 

Unsere ganz persönliche „Alles auf Freundschaft“-Geschichte

Danke, danke, danke … fix und fertig, aber auch überglücklich!!!

Es ist noch nicht ganz so lange her, da fanden wir in unserem E-Mail-Postfach eine Anfrage, die wohl einige Stiftungen und Vereine erhalten hatten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind gerade dabei, ein neues Fernsehformat zu entwickeln, bei dem zwei prominente Freunde gegen ein weiteres Freundespaar antreten. Sollten die Prominenten gewinnen, so können sie Spenden in Form von Waren verteilen.

Hierzu eine Frage: Was könnten Sie als Stiftung oder Verein an Sachspenden gebrauchen?

So, oder so ähnlich …

Unsere Wünsche – erst klein, dann groß

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichts über das Budget, welches den Prominenten im Falle ihres Sieges zur Verfügung stehen würde und wie dieses aufgeteilt würde.

Also erst mal klein anfangen: Ein Beamer, den wir gut für unseren Medienbrunch gebrauchen können….

Okay, vielleicht ein bisschen mehr?  Ein paar Zelte, damit wir mit Familien, die sich sonst keinen Urlaub erlauben können, zumindest eine kleine Zeltfreizeit in den Sommerferien organisieren können.

Noch mehr? Okay: Also Hartluftkajaks wären toll. Solche, die wir auch in Rucksäcken transportieren können, wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Unsere Familien haben ja selten ein Auto. Die sind allerdings teuer!

Jetzt ist’s aber genug, oder?

„Nein“, meinte eine Kollegin: „Schreib doch, dass wir dringend einen Kleinbus brauchen. Das ist doch so.“

Ja, schon, denn unsere Arbeit wäre hierdurch wirklich leichter. Wir müssten die Kinder nicht mehr mit der Bahn einsammeln, wenn die Eltern zu energielos wären, ihre Kinder zu bringen….

Wir könnten viel öfter noch schönere Dinge unternehmen, weil wir sehr viel Zeit sparen würden…

Und stell dir vor, wir könnten uns einfach ein paar Kinder schnappen, die es gerade besonders nötig haben eine Verschnaufpause vom Alltag zu bekommen, und mit ihnen ins Grüne fahren.

Und: Unsere Ferienfreizeiten wären dann gesichert!

Ja, aber das kann man doch nicht ernsthaft als Wunsch äußern …

„Okay: Ich schreibe mal, dass dies ein ein absoluter Traum wäre…“

Wenn Träume wahr werden

Und da standen wir nun, an einem Samstagnachmittag – mit unseren Paria-Pänz. Tim Mälzer und der Sänger Sasha klingelten und hatten eine Busladung voller Geschenke dabei.

Schnell luden wir alles aus und packten es in unsere „gute Stube“. Und dann?

Ja, dann dachten wir, die zwei Prominenten würden sich verabschieden. Doch sie hatten noch eine „kleine“ Überraschung für uns – und übergaben uns kurzerhand die Schlüssel zum Kleinbus.

Ist das zu fassen? Eigentlich kaum – so blieben uns auch förmlich die Worte im Halse stecken.

Heute möchten wir dafür umso lauter „Danke“ sagen!!! Im Namen aller unserer Kinder und Jugendlichen bei der Paria Stiftung.

P.S.: Und dann wurden wir auch nach als Gäste zur nächsten Sendung eingeladen! Alles auf Freundschaft!