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Paria Stiftung lädt gemeinsam mit dem Sportinternat des 1. FC Kölns zum Vorlesetag ein

Der bundesweite Vorlesetag ist am 15. November 2019 und wir sind dabei! Das diesjährige Thema „Sport und Bewegung“ passt perfekt zu uns und unserem Kooperationspartner, dem FC Sportinternat. Denn: Wir möchten Kindern Alternativen bieten zu dem übermäßigen Gebrauch der digitalen Medien. Wir möchten aufklären und begeistern – Bücher bieten so vielfältige Möglichkeiten, sich in Geschichten zu verlieren, sich für Neues zu begeistern und zu lernen.

Mer stonn zosamme

Das FC Sportinternat ist ein langjähriger Kooperationspartner der Paria Stiftung. Zusammen haben wir schon vielfältige sportliche Aktivitäten organisiert und Angebote für die Kinder und Jugendlichen in Köln ausgearbeitet. „Sport und Bewegung“ – da lag es nahe, das Sportinternat mit ins Boot zu holen. Und dort war man gleich begeistert von der Idee.

So können wir nun Kinder im Grundschulalter zu einem spannenden Vorlesenachmittag in das Sportinternat des FC Kölns einladen.

Wann: Am 15. November 2019

Uhrzeit: 15-18 Uhr

Wo: Sportinternat Köln, Olympiaweg 50, 50933 Köln

Mehr als nur lesen

Wir zeigen, wie Bewegung und Lesen zusammenpassen: Nach dem Vorlesen einer sportlichen und humorvollen Geschichte zeigt eine Judo-Leistungssportlerin den Kindern erste Griffe und führt das richtige Fallen vor – Nachahmung wünschenswert. Daher ist es wichtig, dass alle Kinder sportliche Kleidung und am besten auch Turnschuhe mitbringen.

Wir freuen uns sehr auf die Aktion! Sollten auch Sie sportlich begeisterte Grundschulkinder kennen, so melden Sie sich schnell unter Angabe des Namens und der Teilnehmeranzahl an: info@paria-stiftung.de. Gerne können Sie auch unsere Pädagogische Leitung, Gaby Schauenburg, unter der Telefonnummer 0176.507 416 21 kontaktieren.

Geschütztes Atelier für Kinder mit Gewalterfahrung dank RTL Stiftung

Wir von der Paria Stiftung freuen uns, dass wir für unsere Veranstaltungsreihe „Rein ins schöne Leben“ das sogenannte „Geschützte Atelier“ für Kinder, die Gewalt erfahren haben, und deren Familienangehörige aufmachen konnten.

Was bedeutet das Geschützte Atelier?

Phantasiefiguren im Geschützten Atelier der Paria Stiftung für Kinder mit Gewalterfahrung.

Familien, die an dem Projekt teilnehmen, kommen vorwiegend über den Verein „Frauen helfen Frauen“ als Träger der autonomen Frauenhäuser in Köln, zu uns. Auch der Träger der freien Kinder und Jugendhilfe, übermittelt gerne Familien mit Gewalterfahrungen an unsere geschützten Angebote.

Für diese Zielgruppe bedarf es einer besonderen Vorsicht bei der Auswahl und Durchführung der Angebote. Denn: Zunächst ist es wichtig, eine vertrauensvolle Beziehung herzustellen und in einem sicher begleiteten Umfeld zu arbeiten. Dies schafft man nur in kleinen, fachlich und personell gut ausgestatteten Gruppen.

Das Geschützte Atelier macht es den Kindern und ihren Angehörigen möglich, in einem intimen Rahmen ihre Erfahrungen, Ängste und Nöte kreativ zu verarbeiten. Daher sind wir der Stiftung RTL sehr dankbar, dass sie dieses Projekt finanziell unterstützt.

Bewegende Geschichten als Tonfigur

So haben wir vergangene Woche Kinder mit ihren Müttern in unserem kleinen Atelier dazu eingeladen, ein gemeinsames Phantasietier aus Ton zu gestalten und ihm mit einer eigenen Geschichte „Leben einzuhauchen“.

Die entstandenen Geschichten der Familien waren spannend, vielfältig, manchmal auch traurig und natürlich sehr privat. Daher verzichten wir hier auf Beispiele. Aber die Kinder sind sehr stolz darüber, dass es ihre Werke auf unsere Homepage schaffen und das unterstützen wir natürlich gerne.

Nochmals herzlichen Dank an die Stiftung RTL. Möchten Sie uns auch unterstützen? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten – bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Paria Kids mit Gewalterfahrung erstellen Tonfiguren mit Geschichte im Geschützten Atelier.

Feuer gefangen für gemeinsame handyfreie Zeit – Abschluss des Paria-Herbstcamps

Am letzten Tag des Paria-Herbstcamps ging es noch einmal „querwaldein“: Jagen, schnitzen, Feuer machen standen auf dem Programm.

Richtig anschleichen

Große Aufregung bei Klein und Groß – wie werde ich zu einem richtigen Jäger? Unsere Paria-Pänz und ihre Familien bekamen einen Crashkurs und übten fleißig das Anschleichen und sich verstecken. Was allen eine Riesenfreude bereitete.

Paria-Kids werden zu Waldjägern im Paria-Herbstcamp

Handwerkskunst im Wald

Als Nächstes durften die Kinder und Jugendlichen aus Köln ihre eigenen Holzkugelschreiber bauen. Es wurde geschnitzt und am Ende noch mit Farbe und Federn – ganz individuelle und schöne Schreiber sind so entstanden. Und: Die neuen einzigartigen Stifte kamen auch direkt zum Einsatz.  Denn jeder Teilnehmer wurde eingeladen, einen Brief an sich selbst zu schreiben. Die Briefe werden in einigen Wochen bei ihren Verfassern im Briefkasten liegen –  dann können die Erinnerungen an die schöne Zeit und die guten Vorsätze im Herbstcamp noch einmal wachgerufen werden.

Wie entsteht eigentlich Feuer?

Die notwendigen Utensilien hatten unsere Querwaldein-Profis dabei und erklärten, wie man ein Feuer entfachen kann. Zurück auf „Gut Alte Heide“, versuchten wir dann selbst, ein Feuer ohne Feuerzeug, Streichhölzer und ähnliche Hilfsmittel entstehen zu lassen. und siehe da! Es hat geklappt und wir konnten gemeinsam unseren letzten Abend am Lagerfeuer sitzen, die Woche nochmal Revue passieren lassen und sogar Stockbrot genießen.

Ganz herzlichen Dank gilt unserem Koch „Bart“, der uns ganz spontan noch einen Stockbrotteig anrührte und uns vor allem die ganze Woche mit einer unglaublich leckeren vegetarischen Küche verwöhnt hat.

Besonders das Mango Mascarpone Dessert hatte es uns angetan. Netterweise hatte uns der Koch darauf hingewiesen, dass wir nicht mehr als zwei Esslöffel davon zu uns nehmen sollten, da es überaus reichhaltig ist. Naaa gut – das haben wir nicht geschafft. So mussten einige von uns danach noch einmal die Walkingstöcke packen und durch den Wald. Haben wir schon erwähnt, dass wir dabei herausgefunden haben, warum es hier BERGISCHES Land heißt? 😉

Bewegung für die Erwachsenen beim Paria-Herbstcamp auf Gut Alte Heide.

Wir freuen uns so sehr, dass die Familienfreizeit für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war, bei dem neben viel Spaß und gemeinsamem Lachen auch die Ernsthaftigkeit für das Thema „gesunder Umgang mit den digitalen Medien“ nicht zu kurz kam. Wir freuen uns jetzt, wenn das Gelernte im Alltag umgesetzt wird. Dabei unterstützen wir von der Paria Stiftung die Familien auch noch in der kommenden Zeit.

Vielen Dank noch einmal an unsere Projektpartner Gut Alte Heide, die Stiftung „Ein Herz lacht“ sowie den Verein Querwaldein!

Bewusster Umgang mit den digitalen Medien – Gemeinsame Regeln

Im Herbstcamp der Paria Stiftung liegt der Fokus darauf, gemeinsam als Familie darauf zu schauen, wie alle mit Handy und Computer im Alltag umgehen. Und: sich bewusst zu machen, was hier verbessert werden kann.

Medienvertrag geschlossen

Wir freuen uns, ankündigen zu können: Die Medienverträge sind unterzeichnet!

Gemeinsam haben die Familien für sich jeweils einen Medienvertrag ausgehandelt. Dabei wurde viel diskutiert – nach den Informationen, die die Eltern in den letzten Tagen von unseren geschulten Pädagogen erhalten haben, schrillten das ein oder andere Mal die Alarmglocken. Ihr Fazit: Wir wollen etwas ändern in unserem Familienalltag … dringend.

Denn: Auch in unserem Camp konnten wir deutlich die Suchtgefährdung der Jugendlichen im Bereich Online-Medien erkennen. Ein Signal!

Natur und Digitales vereint

Bei der Erstellung der Medienverträge sah man hier und da auch, wie die naturpädagogischen Inhalte der Familienfreizeit beim digitalen Thema Platz fanden. Aber auch ganz persönliche – enorm wichtige – Anliegen wurden mit aufgenommen. Das Herz stammt von einem achtjährigen Mädchen, die das selbst auf den Vertrag geschrieben hat.

Wir vom Paria-Team freuen uns sehr über die angestoßenen Diskussionen, das Miteinander der Familien und die geschlossenen Regelungen. Wir werden auch nach den Ferien die Familien unterstützen, das neue Bewusstsein im Alltag zu verfestigen.

Schatzsuche – Gemeinsam freie Zeit erleben, ganz ohne Handy

Unser Projektpartner Querwaldein hat sich für unsere Herbstcamp-Teilnehmer etwas Besonderes ausgedacht. So konnten beim Lernen eine Menge Spaß haben.

Mit GPS ans Ziel

Fröhliches Rätselraten und dabei die Landschaft erkunden – das war unsere Outdoor-Aktivität. Dabei machten sich unsere Familien in den umliegenden Wäldern mit GPS-Geräten auf die Suche nach Hinweisen, die uns immer näher an unser Ziel bringen sollten: Ein richtiger Schatz. Natürlich wurde dabei viel spekuliert, was man da denn wohl finden würde.

Auf Spurensuche

Auf dem Weg zum Punkt X erklärte uns Florian eine Menge zur Tier- und Pflanzenwelt. Er zeigte uns Pilze und sogar Blumen die auch auf dem Speiseteller zu finden sind. Ebenfalls fanden unsere Kinder eine Vielzahl von Tierspuren, die dann ganz genau unter die Lupe genommen wurden. Wann haben Sie das letzte Mal Spurensuche im Wald betrieben?

Gut genutzte Pause

Als wenn das alles noch nicht genug war, wurden unsere Teilnehmer während einer Pause noch richtig kreativ und gestalteten kleine Kunstwerke, die dann untereinander verschenkt wurden.

Die richtige Richtung kennen

Nach einer wirklich schönen und langen Schatzsuche (ca. 5 km) und einer Vielzahl an gefundenen Hinweisen und gelösten Rätseln haben die Kids dann letztendlich auch den Schatz gefunden! Jeder Teilnehmer durfte einmal in die Schatzkiste greifen und sich seinen eigenen Schatz nehmen. Und so sind sie nun alle stolze Besitzer eines eigenen Kompasses.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern von Querwaldein für diese wirklich tolle Aktion und sind richtig stolz auf unsere Familien, die super zusammengehalten haben und vor allem bis zum Ende supergut mitgemacht haben.

So durften alle später noch ein mit unserem Sportpädagogen Markus eine Entspannungseinheit genießen. Das haben sich alle redlich verdient.

Schöne Grüße vom „Gut Alte Heide“ schickt das Paria-Team

Paria Herbstcamp: Von Vogelküche bis Baumgesicht

Unser Fokus bei unserem Paria Stiftung Herbstcamp ist unter anderem die Vermittlung von Inhalten zum Thema Medienpädagogik. So wurde hierzu mit den Erwachsenen gearbeitet, um zu vermitteln, wie ein gesunder Umgang mit den digitalen Medien aussehen kann.

In dieser Zeit durften die Kinder erfahren, wie viel Spaß Bewegung macht. Mit unseren Sportpädagogen lernten sie sich bei kooperativen spielen richtig gut kennen.

 

Einfach mal NICHTS tun

Die Natur entdecken - Paria Stiftung Herbstcamp auf Gut Alte HeideDas ist auch wichtig, denn dann kann man die kleinen Dinge entdecken und sich auf Unbekanntes einlassen. So fanden die Kinder auch zwischen den Programmpunkten immer wieder neue Spiele und Erkundungstouren in der Umgebung. Besonders der kleine Anton* fand 1.000 interessante Sachen, die er ALLE mit nach Köln nehmen will.

Den Wald neu erleben

Später am Tag ging es wieder in den Wald. Die Dozenten schafften es dabei durch ihr Programm, alle Familien für die Schönheit der Natur zu begeistern. Unter anderem wurden Auflockerungsspiele genutzt, damit sich die Gruppe gut zusammenfügt und es gab spannende Rätsel zu lösen.

Kochen für die Vögel

Besonderen Spaß hatten die kleinen Kinder, als Florian von Querwaldein e.V. seine mobile Waldküche auspackte. Interessant: Hiermit wurde ein nahrhafter Brei für die Vögel gekocht. Das Gemisch verteilten die Kinder dann in Kiefernzapfen und hingen diese für die Vögel in den Bäumen auf.

Auch eine schöne Maßnahme für den heimischen Balkon.

Kreative Kunstwerke

Am Ende des Tages konnten alle Kinder und Jugendlichen noch „ihren“ Baum mit einem Gesicht verschönern. Sie sammelten hierzu, was sie finden konnten und es entstanden ganz unterschiedliche doch immer fröhlich drein blickende „Baumgesichter“.

Herbstcamp: Bildschrim aus – Ab ins Grüne!

Diese Woche ist die Paria Stiftung mit Familien im Herbstcamp auf Gut Alte Heide. Diese gemeinsame Familienfreizeit mit der Stiftung „Ein Herz lacht“, dem Verein Querwaldein und dem Gut Alte Heide (vielen Dank dafür!) ist ein Familienangebot, um neben guter Luft und Freizeit im Grünen der Frage nachzugehen:  Wie schaffen wir in der Familie einen gesunden Umgang mit Smartphone, PC und Co.?

Verregneter Start

Schon ein bisschen Bewegung bekamen die Paria Pänz und ihre Kölner Familien, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wermelskirchen Lüdorf gefahren waren. Denn von der Bushaltestelle war es noch ein 10-Minuten-Marsch bis zum Gut. Aber alle waren voller Vorfreude und gespannt auf die gemeinsame Zeit.

Paria Kids und Familien mit der Paria Stiftung auf dem Weg zum Gut Alte Heide

Peter Boos, der Hausherr auf Gut Alte Heide, empfing uns herzlich und alle Familien bezogen ihre Zimmer. Nach einem köstlichen Mittagessen verwöhnt wurden, fing es leider an zu regnen.

Doch egal – Natur ist nicht nur bei Sonnenschein schön. Das merkten auch die Kinder und Jugendlichen der Paria Stiftung schnell, denn: mit passender Kleidung macht ein Waldbesuch tatsächlich auch im strömenden Regen Spaß.

Naturpädagogik mit Querwaldein e.V.

Sorgsam hatten die erfahrenen Naturpädagogen Florian und Lukas von Querwaldein e.v. den Ausflug vorbereitet und an alles gedacht – auch an das schlechte Wetter. So hatten sie bereits im Wald eine Plane gespannt, unter der die Familien ein Lager bauen konnten.

Frische Luft macht bekanntlich müde, und alle merkten die Aufregung und die Reise in den Knochen. So wurde das gesellige Abendprogramm, bei dem die Kinder noch ein bisschen spielten und sich alle etwas besser kennen lernten, kurz. Denn morgen stehen Medienpädagogik und Sportpädagogik auf dem Programm.

 

Herausforderungen im Blackfoot-Hochseilgarten

Einen Ausflug in den Blackfoot-Hochseilgarten in Köln-Seeberg! Den konnten wir am Wochenende dank der Unterstützung durch „wir helfen“ – einer Aktion des Kölner Stadtanzeigers – mit einigen unserer Kinder unternehmen.

Dabei war der Hochseilgarten nicht nur für die Kinder eine Herausforderung, sondern auch für unseren „hauseigenen“ Diplom-Sportler bei der Paria Stiftung. Der hatte zuvor noch geäußert, dass Hochseilgärten für ihn ein Leichtes seien. So, so!

Angeseilt und abgehangen

Langweilig war für unseren Paria-Kollegen wohl nur die Zeit, die der Trainer der Anlage benötigte, um unseren „Top-Sportler“ aus der Seilrutsche zu holen. Dort hing er nämlich ziemlich hilflos in den Gurten, nachdem er das Halteseil bei der Zielstation verpasste. Er rutschte die halbe Strecke zurück und kam dort auf offener Strecke weder vor noch zurück … Zeit genug, für ein bisschen Spot der Kollegin!

Später zeigte sich, dass er nicht der Einzige bleiben sollte, der die Hilfe der Trainer benötigte. Insgesamt riefen wir noch dreimal nach den Fachkräften, um einzelne Teilnehmer aus misslichen Situationen zu befreien.

Kluge Kinder mit kühlem Köpfchen

Bemerkenswert war für uns, dass die Kinder nicht in Panik gerieten, sondern sich absolut ruhig verhielten und den Anweisungen der Trainer genau folgten.

Insbesondere eine unserer jüngsten Teilnehmerinnen bei diesem Ausflug beeindruckte uns sehr. Naomi*, 10 Jahre alt, die erst ein paar Tage zuvor einen Hausbrand miterlebt hatte und seitdem kein eigenes Zuhause mehr hat, lenkte sich im Hochseilgarten mit den höchsten Herausforderungen ab.

Nachdem sie schon sehr viel Spaß auf den verschiedensten Routen durch den Park hatte, wagte sie sich an die schwierigste Strecke. Und dann passierte es: Sie verfehlte einen wackelnden Balken, rutschte ab und hing, hoch oben, in den Gurten. Doch sie gab nicht auf und wollte sich unbedingt allein aus ihrer misslichen Lage befreien. Dabei verhedderte sie jedoch so viele der herunterhängenden Halteseile, dass die herbeieilende Trainerin im Anschluss wirkliche Mühen hatte, sie da wieder heraus zu bekommen.

Wieder auf einer sicheren Plattform angekommen, bot die Trainerin an das Mädchen abzuseilen, denn die Beine zitterten aufgrund der Aufregung und der Entkräftung ziemlich. Aber nein! Naomi entschied sich dafür den Parcours zu Ende zu führen und stand dann, ca. 10 Minuten später, auch wirklich mit sichtlichem Stolz wieder auf festem Boden. Dort wurde sie natürlich erst einmal in den Arm genommen, gelobt und mit Essen und Trinken versorgt. Zum Schluss legten wir uns noch in den warmen Sand des Blackfoot-Strandes, redeten über dies und das und genossen die vielleicht letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres!

Freie Zeit für Kinder und Jugendliche in Köln

Mit unseren Angeboten möchten wir Kinder bestärken, auf sich selbst zu vertrauen! Unsere Paria-Kinder haben oft einen schweren Alltag – wir ermöglichen es ihnen, Freizeit – also wirklich freie Zeit von ihren Sorgen – zu erleben. Dabei bieten unsere Kolleginnen und Kollegen Gesprächsangebote, die kein Muss sind, jedoch angenommen werden, wenn die Kinder Vertrauen gefasst haben.

*Name geändert

Die Paria-Kids zu Besuch im Kölner Zoo –

Ein Besuch im Kölner Zoo ist für unsere Paria-Kids schon etwas Besonderes. Dank der Mitarbeiter der Flossbach von Storch AG können unsere Gruppenkinder und ihre Familien immer wieder schöne Ausflüge machen – dieses Mal organisierten die Mitarbeiter Helen, Katarina, Brita und Thomas das Programm für unsere Paria-Pänz.Paria-Kids besuchen den Kölner Zoo.

Von exotisch bis einheimisch

Insgesamt konnten acht Familien, die von der Paria Stiftung betreut werden, mit in den Kölner Zoo kommen. Bei dem gemeinsamen Rundgang bestaunten die Kleinen und auch Großen die unterschiedlichen Tierarten. Dabei wurden nicht nur die wilden Tiere genau beobachtet, auch einheimische Exemplare wurden bewundert. Insbesondere der Besuch beim Zuhause von Hennes IX war ein Highlight für die Kinder. Doch … er war leider gar nicht da, Hennes musste arbeiten.

Neben den vielen Tierarten lieben die Kinder auch den riesigen Erlebnisspielplatz. Hier konnten sich alle so richtig austoben, während die Erwachsenen eine Verschnaufpause bekamen. Am Ende des Tages fuhren die Paria-Pänz erschöpft, aber überglücklich mit ihren Familien nach Hause.

Paria-Pänz auf dem Erlebnisspielplatz im Kölner Zoo.

Vielen Dank

… an die Mitarbeiter der Flossbach von Storch AG, die dies wieder ermöglicht haben. Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktionen.

Möchten auch Sie uns unterstützen, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

Erster Miteinander-Medien-Brunch am 14. September

Am Samstag startet das neue Projekt – der Miteinander-Medien-Brunch – bei der Paria Stiftung.

Zusammen schlemmen, zusammen lernen

Unsere geschulten Mitarbeiter klären über einen bewussten Umgang mit den Neuen Medien auf. Mehr Infos zum Miteinander-Medien-Brunch gibt es auf den Projektseiten.

Es gibt noch ein paar Restplätze für Samstag, den 14. September – bei Interesse bitte einfach die pädagogische Leitung der Paria Stiftung kontaktieren:

Gaby Schauenberg
gschauenburg@paria-stiftung.de
0176-50741621