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Wünschebaum der Kölner Philharmonie für Paria Kids

Auch in diesem Jahr gab es einen „Wünschebaum“ in der Kölner Philharmonie für die Kinder bei der Paria Stiftung.

40 liebevoll ausgesuchte Geschenke

Was letztes Jahr Prämiere feierte, wurde jetzt von den Mitarbeitenden der Philharmonie in Köln fortgeführt. So konnten von Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort 40 Geschenke an die Paria Stiftung übergeben werden – für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 Monaten und 16 Jahren.

Wunderschöner „Wünschebaum“

An dem „Wünschebaum“ im Foyer der Kölner Philharmonie hingen liebevoll bemalte und beschriebene Sterne mit Wünschen der Kinder – von Stiften, Spielen und Bademantel bis hin zu einem Lauflernwagen. Die Mitarbeitenden suchten sich einen Stern aus.

Unsere Pädagogische Leiterin Gaby Schauenburg wird am Heiligen Abend nun den Paria Kids die tollen Präsente überreichen. Die Kinder stammen oft aus Familien mit Gewalterfahrung oder leben in Familien oder mit jugendlichen Müttern, wo schlichtweg die finanziellen Mittel für Geschenke fehlen.

Wir sagen HERZLICHEN DANK an die tollen Mitarbeitenden der Kölner Philharmonie!

 

Weihnachtswunschaktion mit Flossbach von Storch AG

Wie in jedem Jahr, gab es auch diesen Advent wieder eine Weihnachtswunschaktion mit Flossbach von Storch für unsere Paria Kids.

Ist es sonst schon herausfordernd für viele Familien, mit ihrem geringen Einkommen zurecht zu kommen, so fällt es in der Weihnachtszeit besonders schwer, dass nicht einmal kleine Geschenke für die Kinder unter den Tannenbaum kommen können.

Flossbach von Storch Mitarbeitende suchen liebevoll Geschenke aus

Da ist es eine sehr schöne Geste, dass sich die MitarbeiterInnen der AG so liebevoll darum kümmern, dass Kinderwünsche in Erfüllung gehen. Zum wiederholten Male erfragten sie die Herzenswünsche von über 80 Kindern.

Vom Fußballtrikot, über ferngesteuerte Autos bis hin zur Diskokugel. So individuell wie die Paria Kids und ihre Geschichten sind, so unterschiedlich sind auch ihre Wünsche. Hierfür wurden genaue Wunschbilder gemalt und Zettel ausgefüllt.

Helen Ponsgard, die uns in diesem Jahr die Geschenke überreichte, berichtete der Paria Stiftung, dass es immer einen richtigen „Run“ auf die Wunschkarten gibt. Dabei suchen sich die MitarbeiterInnen genau die Wünsche aus, die gut zu ihnen selbst passen. So wundert es nicht, dass die Technik-Spielzeug-Wunschkarten aus der IT-Abteilung bedient wurden.

Und manch ein Kind konnte nicht warten bis zum Weihnachtsabend – zu sehnlich wurde das Geschenk bereits erwartet …

Vielen Dank liebes Team der Flossbach von Storch AG für die liebevollen Präsente zur Weihnachtswunschaktion!

 

Paria Stiftung beim Neztwerktreffen des „House of Resources“

Ressourcen teilen, Engagement stärken – das ist der Slogan des „House of Resources“ (HOR). Hier fand letztes Wochenende ein erstes Netzwerktreffen von Fördernden und Initiativen statt, die auf der Suche nach Unterstützung sind. Die Paria Stiftung präsentierte sich mit zahlreichen weiteren Förderinstitutionen vor Ort.

Paria Stiftung mit Fachwissen und Erfahrung

„Wir lieben es in Kooperation mit Anderen gemeinsame Ziele zu erreichen“, so Gaby Schauenburg bei der Präsentation der Stiftung in einem Pitch: „Dabei fördern wir nicht durch finanzielle Zuwendung, sondern durch die Bereitstellung von Fachwissen und vielfältigen Erfahrungen.“

Die fast 15jährige, praktische Arbeit der Paria Stiftung beinhaltet Kooperationsprojekte, bei denen die Stiftung operativ eigenes Fachpersonal einbringt. So lag der Fokus des Netzwerktreffens darin, zu erörtern, wo gemeinsam Stärken genutzt werden können.

Gespräche und Spaß

Am Stand der Paria Stiftung gab es viele Gespräche mit interessanten Vereinen und Initiativen, deren Inhalte zu denen der Paria Stiftung passten. Und auch größere Stiftung kamen zu uns, um über eine Zusammenarbeit nachzudenken.

Ein rundum gelungenes und gut organisiertes Netzwerktreffen. Dem HOR sei Dank! Auch für die zahlreichen informativen, lustigen (Benaissa Lamroubal) und musikalischen Beiträge (Melchi Vepouyoum), welche die Veranstaltung begleiteten.

Ganz besonders sei hier auch die Videoschalte zu Frau Awet Tesfaiesus betont. Als erste „schwarze Frau“ im deutschen Bundestag betonte sie die Wichtigkeit von Vorbildern für Migrantenkinder. Ihr sei es wichtig zu transportieren, dass die Kinder sich einschalten und die Gesellschaft positiv mitgestalten können. Denn sie selbst sei in ihrer Kindheit mit dem Hinweis aufgewachsen, sich ruhig zu verhalten und besser nicht aufzufallen. Dabei sei es so wichtig, dass sich an der weiteren Gestaltung unseres demokratischen Landes möglichst alle beteiligen.

Mitgestaltung der Kinder und Jugendlichen

Deswegen begrüßen auch wir von der Paria Stiftung es sehr, dass sich die Kölner Förderlandschaft, und hier herausragend die Hans Günter Adels Stiftung, dafür einsetzt, Kinder und Jugendlich genau dabei zu unterstützen – mit einem partizipativen Ansatz. Denn Mitgestaltung weckt das Interesse der Kinder, selbst aktiv zu werden und Selbstwirksamkeit zu erleben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die sich aus dem Netzwerktreffen ergeben kann.

Konzeptions-Workshop für die Paria Stiftung

Wir freuen uns sehr darüber, dass Studierende der Fresenius Hochschule in Köln einen Konzeptions-Workshop für die Paria Stiftung ausgerichtet haben.

Das eigene Profil schärfen

Gemeinsam im Team haben wir überlegt, wie wir uns für das Jahr 2022 aufstellen möchten. Wo soll unser Arbeitsschwerpunkt liegen, wo können wir unsere Kompetenzen und Fähigkeiten am sinnvollsten bündeln, um Familien, Kinder und Jugendliche in Köln zu unterstützen?

Dabei hilft ein Blick von außen sehr, um klarer zu sehen. Die Studierenden haben den Workshop liebevoll vorbereitet und unser Team systematisch durch die verschiedenen Stufen – von der Zieldefinition bis zu konkreten Handlungszielen – durchgeführt.

Nun wartet eine Menge Arbeit auf uns, die Dinge aus dem Tag in die Tat umzusetzen. Wir freuen uns aber darauf! Vielen Dank an das Studierenden-Team der Fresenius Hochschule für den Konzeptions-Workshop.

Mädchentag bei der Paria Stiftung – Alles für die Schönheit

Manchmal kommt es zur Planänderung, so wie bei unserem letzten Mädchentag bei der Paria Stiftung. Unser geplanter Ausflug zu den Lamas, mit denen wir wandern gehen wollten, musste aufgrund der Erkrankung des Betreibers ausfallen.

Aber macht nichts – unsere pädagogische Leitung Gaby fand ein tolles Ersatzprogramm und brachte das notwendige Zubehör mit.

Badebomben selbst machen

Die Planänderung tat der guten Laune der Mädchen keinen Abbruch. So trafen wir uns im Atelier der Paria Stiftung zum Mädchentag. Gemeinsam stellten wir Badebomben mit den verschiedensten Düften, her. Ob Rose, Lavendel, Orange, Rosmarin, Eukalyptus oder andere Mischungen: Es sind nette Mitbringsel entstanden, die auch im Hinblick auf Weihnachten schon als kleine, selbstgemachte Geschenke dienen können.

Und während die Einen hierbei kreativ wurden, zauberten die anderen leckere Köstlichkeiten, die dem seelischen Wohlbefinden auch guttun und lecker schmeckten.

Ferienwoche im Tabalugahaus mit der Paria Stiftung

Die Paria Stiftung hat wieder eine Ferienwoche im Tabalugahaus für Familien, die aktuell mit erschwerten Lebensbedingungen umgehen müssen, geplant und umgesetzt.

Insgesamt sind 6 Ein-Eltern-Familien mit 10 Kindern an Bord gewesen, von denen 5 Kinder einen besonderen Förderbedarf haben.

Kleiner Zwischenstopp im Tierpark Sababurg

Um den Kindern gerecht zu werden, denen es besonders schwer fällt im Auto still zu sitzen, mussten wir auch schon auf dem Hinweg einen kleinen interessanten Zwischenstopp einbauen. Der Tierpark Sababurg liegt idyllisch in einem großen Waldgebiet unterhalb der Sababurg. Die Gehege sind weit auseinandergezogen, so dass man sich ordentlich an der frischen Luft bewegen muss, um die Tiere zu finden. Da wurden auch die aktiven Kinder ruhiger, so dass wir die letzte Stunde nach Duderstadt friedlich im Auto verbringen konnten. Im Tabalugahaus angekommen, waren erst einmal wieder alle sprachlos: So schön hatten sie sich ihre Unterkunft nicht vorgestellt.

Das Tabalugahaus – ein Ort zur Entfaltung

Im Tabalugahaus stehen den Kindern Kunst-, Musik-, Sport- und Rückzugsräume zur Verfügung, die sie – ausgestattet mit dem Wissen über die Nutzungsmöglichkeiten der Räume – selbständig aufsuchen dürfen. Wir bringen selbst immer noch zusätzliches Kunstmaterial und Ideen mit, so dass die Kinder hier viele Möglichkeiten finden bildnerisch zu gestalten, zu werken und sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren.

So können sie wachsen, Dinge verarbeiten, Spaß haben und einfach mal Kind sein. Das kommt der Paria Stiftung, die einen non-direktiven Ansatz verfolgt, natürlich zugute. Und somit passt auch das Tabalugahaus so gut zu uns.

Verarbeitung der Flutkatastrophe

Im Bewegungsraum können Kinder sich austoben und im Spiele wichtige Erfahrungen verarbeiten. Im Vordergrund stand dieses Mal die Verarbeitung der Flutkatastrophe in der Eifel. Das ist natürlich nicht verwunderlich, denn zumindest zwei der Kinder erlebten die Fluchtnacht so dramatisch, dass sie Angst um ihr Leben haben mussten. So spielte der Kleinere von ihnen ausgiebig im Bewegungsraum den Wiederaufbau seines Dorfes. Dabei wurde das Dorf immer wieder vom Fluss zerstört,  den eine blaue Sportmatte darstellen musste. Zum Ende der Ferienfreizeit durfte das Dorf aber stehen bleiben.

Vormittag bei der Heinz-Sielmann-Stiftung

Lehrreich und schön war es wieder bei der Heinz-Sielmann-Stiftung. Während es draußen regnete, wurden wir ins Filzen eingewiesen. Wie wird die Wolle eigentlich gewonnen? Wie fühlt sie sich an und wie riecht sie, wenn sie direkt aus dem Stall kommt?

Besonders das Kämmen der Wolle in der Kadriermaschine fanden die Kinder spannend. Und natürlich waren sie auch stolz über die Ergebnisse: So konnten sie hinterher alle ihren eigenen Filzball mit nach Hause nehmen. Doch zuvor wurde noch in dem KiKa-Baumhaus, das auf dem Gelände der Heinz-Sielmann-Stiftung aufgebaut wurde, gespielt.

Gemeinsames Kochen mit den Kindern

Nein – auch Mütter brauchen einmal eine Auszeit. Meist sind sie jedoch so dankbar für das Angebot, gemeinsam ihre Ferien in einer schönen Umgebung mit ihren Kindern verbringen zu dürfen, dass sie das Gefühl haben, unbedingt helfen zu müssen. Dabei liegt uns so viel daran, dass sie sich auch mal entspannt zurücklehnen und durchatmen können.

So bot es sich an, das Kochen zu einem Event mit den Kindern zu gestalten. Natürlich durften die Kinder aussuchen, was auf den Tisch kommt: PIZZA! Diese wurde mit viel Freude gebacken – so schmeckte sie nochmal so gut. 3 Jungs (5, 6 und 10 Jahre alt) waren besonders aufgeregt, denn sie hatten bisher noch nie gekocht:  „Auf die Idee mit meinen Kindern gemeinsam zu kochen, bin ich noch nie gekommen“ äußerte die Mutter „und ich hätte auch nicht geglaubt, dass sie so viel Freude daran haben könnten!“ Wie schön, dass so neue Ideen in das Leben der Kinder transportiert werden können.

Ausflug auf den Reiterhof

Ein weiteres Highlight war der Besuch auf dem Wellenreiterhof in Seeburg . Dabei geht es nicht nur darum, auch mal die Welt vom Rücken der Pferde aus zu betrachten, was alle Mütter und Kinder ausprobiert haben.  Es gibt noch viel mehr: Die MitarbeiterInnen nehmen sich sehr viel Zeit, um den Kindern und Müttern einen Einblick in das Leben so eines großen Gestüts zu geben. Was fressen die Tiere, was brauchen sie, damit ihnen nicht langweilig wird? Wie leben sie mit vielen Pferden gemeinsam? Was ist, wenn sie alt und krank sind?

Lehrgarten Duderstadt

Im Lehrgarten in Duderstadt trafen wir wieder auf „alte Bekannte des Vereins zur Förderung naturgemäßer Lebensführung“. So führte uns diesmal Britta durchs Programm und versuchte Kinder und Mütter, ohne erhobenen Zeigefinger, für das gemeinsame Zubereiten gesunder und schmackhafter Nahrung zu begeistern. Während die eine Gruppe Gemüse schnippelte, um dieses später auf dem Kessel über dem offenen Feuer im Garten zu einer schmackhaften Suppe zu kochen, durfte die andere Gruppe im Bäckerhaus Brot und Brötchen backen, die zur Suppe gereicht wurden. Soooo lecker…. Und zwischendurch konnten die Kinder im Garten spielen, auf dem Trampolin hüpfen oder auch die Lebewesen in den Feuchtwiesen und dem kleinen Teich entdecken …

Eine vollgepackte Woche mit sehr viel Spaß und vielen neuen, schönen Erfahrungen für die Kinder und ihre Eltern. Wir freuen uns schon auf die nächste Ferienfreizeit im Tabalugahaus.

Sommerrodelbahn Altenahr bittet um mehr Besucher

Im Ahrtal versuchen alle, nach der Flutkatastrophe wieder zurück zu finden ins Leben. Dies bedeutet auch, wieder als Ausflugsziel angenommen zu werden, denn viele Menschen arbeiten im Tourismus-Bereich. So ruft auch die Sommerrodelbahn in Altenahr dazu auf, dass möglichst viele Besucher kommen, um die Arbeitsplätze zu erhalten.

Das schöne Ahrtal

Das Ahrtal war schon öfters Ausflugsziel der Paria Stiftung. Aufgrund seiner Nähe zu Köln konnten wir hier eine Projekte umsetzen. Wie unsere Radtour, die uns mit den Paria-Kids von einem Campingplatz in Blankenheim zum Campingplatz Sahrtal nach Kreuzberg führte oder ein Aufenthalt in der Naturschutz-Jugendherberge mit einem abkühlenden Sprung in die vorbeifließende Ahr. Wir haben die Aufenthalte in der wunderschönen Landschaft stets sehr genossen.

Ausflug der Paria Jungs

So nehmen wir uns den Aufruf auch zu Herzen – und haben mal wieder einen Ausflug unserer Paria Jungs zur Sommerrodelbahn organisiert. Auch wenn wir wissen, dass an anderen Stellen noch viel Aufbauarbeit geleistet wird. So konnten wir unseren Kids einen schönen Tag bereiten und zeitgleich die Betriebe vor Ort unterstützen. Mit dem Schlitten in 200 Meter Höhe und dann durch sieben herausfordernde Kurven zurück ins Tal – ein echter Jungs-Trip. Sie waren begeistert.

Und das Team der Sommerrodelbahn war sehr engagiert – immer mit einem netten Spruch dabei. Vielen Dank! Wir wünschen euch ganz viele weitere Besucher und kommen selbstverständlich auch wieder.

Erstes Paria Jungs-Wochenende

Am Wochenende stand ein Ausflug, mal nur für Jungs, auf dem Programm. Dies haben wir zum ersten Mal als Paria Stiftung umgesetzt. Der Anklang hierzu war sehr groß.

Ohne Papa aufwachsen

Das speziell für Jungs, die ohne Vater aufwachsen, ins Leben gerufene Projekt, soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, in Begleitung männlicher Pädagogen und Ehrenamtlicher einfach mal wild zu sein und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Klettern und Schwimmen

Der Start an diesem Wochenende war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein ging es in den Hochseilgraten am Fühlinger See. Hier waren Kraft, Ausdauer und Mut gefragt. Jeder der Teilnehmer, ob Kind oder Erwachsener, ist hier an seine Grenzen gekommen und darüber hinaus. Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs, nicht weil sie alle Routen in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden super gemeistert haben, sondern weil sie stets aufeinander achtgegeben und sich toll unterstützt haben.

Als wir dann wieder festen Boden unter den Füssen hatten, ging es direkt zur Abkühlung in den See und zur Entspannung an den Strand. Hier kam richtiges Urlaubfeeling auf.

Vielen Dank an dieser Stelle an unseren neuen ehrenamtlichen Unterstützer Erik Schmitz. Neben der finanziellen Unterstützung für dieses tolle Event hat er den Kindern während des gesamten Tages motivierend, hilfsbereit und tatkräftig zur Seite gestanden.

Familientag auf dem Glessener Mühlenhof mit sonniger Medienpädagogik

Nach unserem Konzept „Raus aus dem Netz und rein ins Grün“ verbrachte die Paria Stiftung acht Familien einen medienpädagogischen Tag auf dem Glessener Mühlenhof. Der Ausflug wurde durch die Bezirksvertretung Nippes ermöglicht.

Elternschulung – Kinderspaß

Die Eltern wurden in einer lockeren Atmosphäre zum sinnvollen Umgang der Kinder mit dem Smartphone geschult. Sie erhielten zudem kompakte Informationen, wie sie ihre Kinder vor Gefahren im Netz schützen können.

Währenddessen zogen die Kinder los, um den Erlebnisbauernhof zu erkunden.

Dabei durften sie dieses Mal sogar ausdrücklich das Smartphone benutzen. Denn die PädagogInnen der Paria Stiftung hatten mit Hilfe einer App ein Glessener Mühlenhof Quiz entworfen, dass die Kinder dazu anregen sollte, zu verschiedenen Themen auf kindersicheren Seiten zu recherchieren.

Wie alt werden Esel eigentlich? Und wieviel Liter Milch produzieren Ziegen am Tag? Alles Fragen, die man gut mit Hilfe von Suchmaschinen beantworten kann.

Aber: Wie fühlt sich eine Ziege eigentlich an und wie riecht ein Esel? Das erlebt man besser in der Natur, um einen echten Eindruck zu erhalten.

Kommunikation ohne „Netzanschluss“

Die neuen „Ökophone“ auf dem Hof regen die Kommunikation auch an, ohne dass die Smartphones gezückt werden müssen. „Hallo? Wer da?“ – wie die altbekannten „Dosen-Telefone“.

Mit viel Bewegung und Spaß wurden hier Nachrichten zwischen den Kindern übermittelt. Danach war allen klar: Lieber draußen gemeinsam als mit dem Handy auf der Couch eher einsam.

Ein Tag mit neuen Erkenntnissen zum richtigen Umgang mit dem „Netz“ und wiedererweckten Erkenntnissen, dass gemeinsame Familienaktivitäten in der Natur für alle Energie und Spaß bringen.

Schön war es! Danke nochmal an die Bezirksvertretung Nippes, die diesen Ausflug möglich gemacht hat.

 

Mediensuchtprävention mit der Paria Stiftung … alles andere als trocken!

Die Mediensuchtprävention und Medienpädagogik bildet einen Schwerpunkt der Arbeit der Paria Stiftung. Dabei ist es uns wichtig, die Lerninhalte spielerisch und mit Freude zu vermitteln – sowohl für die Kinder als auch die ganze Familie.

Unser Konzept, gefördert von der Bezirksvertretung Nippes – durch die wir schon einige Familienseminare durchführen konnten, ist sehr begehrt. Im Moment arbeiten wir hier mit einer Warteliste für die kommenden Präventionsprogramme.

Besuch am Bleibtreusee

Diesmal griffen wir bei unserem Besuch am Bleibtreusee, mit Spielen auf dem Wasser und am Strand, das Thema FAKE-NEWS auf. Welchen Nachrichten kann ich eigentlich trauen und wie finde ich heraus wer hinter den Nachrichten steckt? Warum bringen Menschen Falschnachrichten gezielt in die Gesellschaft?

Ein wichtiges Thema für eine Gesellschaft, die demokratische Werte schützen möchte. Denn allzu schnell laufen gerade unsere Jüngsten sonst Gefahr, Falschmeldungen „für bare Münze“ zu nehmen.

Neben der Mediensuchtprävention in spielerischer Form, finden begleitend Elterngespräche statt. Zusätzliches Informationsmaterial mit allen wichtigen Punkten und Hilfestellungen für den Alltag runden das Angebot ab. Auch ein Quiz gibt es für die Teilnehmenden unseres jetzigen Kurses.

So können wir Bewegungsspiele und digitale Auszeiten mit dem richtigen Maß an Medienpädagogik kombinieren – zum Vergnügen und Nutzen von allen Beteiligten.

 

Ein Hinweis zu aktueller Kampagne vor der Bundestagswahl

Wir verbinden bestimmte Farben und Formen mit bestimmten Themen – so auch hinsichtlich Parteien in Deutschland. Werden diese Farben nun genutzt, um andere Inhalte zu transportieren, bedarf es schon eines (geübten) zweiten Blickes, dies zu erkennen und in den richtigen Kontext zu setzen.

Hier möchten wir gerne – passend zu unserer Arbeit bei der Medienpädagogik – auf einen Artikel des unabhängigen, spendenfinanzierten Recherche- und Journalismuszentrums CORRECTIV zu einer Kampagne, durch die eine demokratische Partei zurzeit aus dem Rennen geworfen werden soll, hinweisen:

https://correctiv.org/aktuelles/parteispenden/2021/08/16/anti-gruenen-kampagne-mindestens-eine-halbe-million-euro-aus-anonymen-quellen

Wir sagen: Seien Sie aufmerksam – machen Sie sich schlau!