Archiv der Kategorie: Aktuelles

Hier die Kategoriebeschreibung

Paria Pänz paddeln auf dem Fühlinger See

Wir freuen uns sehr, dass wir nun – dank der TV-Spende – Boote haben, mit denen wir und unsere Paria Pänz auf dem Fühlinger See paddeln konnten. Da strahlte auch die Sonne gleich mit!

Sicherheit geht vor – Globetrotter Rettungswesten

Dass wir überhaupt in „See“ stechen konnten, verdanken wir Globetrotter Köln – und vor allem Petra Kasischke und Daniel Kromp. Durch sie konnten wir kurzfristig noch Rettungswesten organisieren und für unsere Paria Pänz und ihre Familien bereitstellen.

Vielen herzlichen Dank hierfür! Sonst wäre unser schöner Paddeltag wohl ins Wasser gefallen.

Große Freude bei den Kleinen

Für viele unserer Paria Pänz war es das allererste Mal, dass sie in einem Kajak saßen – dementsprechend groß war die Aufregung schon an Land. Nach einer Einweisung und der Verteilung der Rettungswesten konnte es dann auch endlich losgehen.

Alle waren hellauf begeistert und waren kaum noch aus den Booten zu bekommen. Die Lippen der Kinder waren schon ganz blau – dennoch brauchte es einiger Überredungskünste sie wieder ans Ufer zurück zu holen.

So freuen sich alle schon auf den nächsten Ausflug ans Wasser – trotz (oder gerade wegen) handyfreier Zone!

Mediensucht-Prävention – gerade in Zeiten von Corona: Auf nach Gerolstein!

In Zeiten von Corona gilt in vielen Bereichen: was für ein Glück, dass wir im digitalen Zeitalter mit Medien leben, da ist Mediensucht-Prävention erst mal Nebensache … oder nicht?

Wir alle mussten in den letzten Wochen vermehrt unsere digitalen Hilfsmittel einbringen , um Arbeit, Haushalt und die Versorgung der Kinder unter einen Hut zu bringen. Und mitunter waren wir dabei sogar froh, wenn wir bemerkten, dass unsere Kinder mit dem xten Film immer noch zufrieden sind.

Gesunder Umgang mit Medien – so wichtig wie nie

Was mal funktioniert, sollte jedoch kein Dauerzustand werden, denn schließlich möchten wir nicht, dass unsere Kinder das Leben nur aus dem Fernsehen kennen.

Wir wollen Kinder, die neugierig sind und sich ihre Umwelt erobern, um sie mit allen Sinnen zu verstehen. Wir wollen ihre Kreativität wecken, denn sie sind es, die in wenigen Jahren dieses Land und damit auch unser eigenes Leben mitgestalten werden. Und dabei geht es, anders als im Videospiel, nicht nur um Sieg oder Niederlage und den Aufstieg ins nächste Level.

Runter vom Sofa – und nach Gerolstein

Die Paria Stiftung hält fest am Konzept der Sensibilisierung im Umgang mit den digitalen Medien und möchte Familien gerade jetzt unterstützen. Und – kaum kehrt ein wenig Normalität ein, setzen wir unsere erste Familienfreizeit zum Schwerpunktthema „Mediensucht-Prävention“ in Gerolstein um. Hier bedanken wir uns sehr für die finanzielle Unterstützung durch wir helfen e.V.!

Die Jugendherberge in Gerolstein kennen wir gut – die Hygienestandards konnten wir alle realisieren.

So fuhren wir mit einigen Familien in die Herberge, die direkt an einem Wald, inmitten einer abwechslungsreichen Natur liegt und zu ausgiebigen Erkundungstouren einlädt.

Wir beschlossen in dieser schönen Umgebung, nicht nur das Naturerlebnis, sondern auch den Seminaranteil, der die Teilnehmenden über die Risiken einer erhöhten Bildschirm-Zeit auf die Entwicklung von Kindern informiert, nach draußen zu verlagern. Dort wurde die Thematik spielerisch und mit viel Spaß und Bewegung vermittelt.

Die Welt mit eigenen Augen sehen

Und die Erlebnisse in der Natur – wie bei der Ruine der Löwenburg, im Adler- und Wolfspark Kasselburg, bei einer Wanderung mit den älteren Kindern über den Felssteig, Spielen an der Kyll und im Wald – waren für viele absolut einzigartig. Da fragt dann auch keiner mehr nach seinem Handy.

Nebenher suchten die Mitarbeiter der Stiftung bei den Ausflügen und Wanderungen das Gespräch mit den Teilnehmern und gaben hier und dort Anstöße, das Verhalten zu überdenken, wenn schon erkannt wurde, dass „etwas“ nicht guttut.

So hoffen wir, dass auch Marina (4 Jahre alt) bei unserer nächsten Freizeit morgens beim Frühstück nicht mehr berichtet, dass sie sich nachts ein Handy geschnappt hat, um einen Film zu schauen, weil sie so schlecht geschlafen hat…. denn Mama hat ja einiges zum Thema Mediensucht-Prävention bei der Paria Stiftung gelernt.

Möchten Sie mehr zu dem Thema erfahren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Herzlichen Dank an unseren Partner wir helfen e.V., durch den die Aktion überhaupt erst möglich wurde!

Jungfernfahrt mit unseren „Alles auf Freundschaft“-Kajaks

Was haben wir uns über die Kajaks gefreut, die wir Anfang des Jahres im Rahmen der Fernsehsendung „Alles auf Freundschaft“ geschenkt bekommen haben – nun konnten sie endlich auf Jungfernfahrt gehen. Die Saison auf dem Wasser ist erröffnet!

Mit unseren Ehrenamtler/innen auf Kajak-Tour

Testlauf mit unseren Ehrenamtler/innen

Mit sechs unserer Freunde der Paria Stiftung trafen wir uns in Woffelsbach am Rursee. Die Kajak-Tour sollte auch ein Dankeschön sein, denn die sechs stillen „Helfer“ haben uns in den vergangenen Jahren immer wieder bei Bedarf unterstützt:

Hier ein Fahrdienst, dort das Charity-Basteln auf dem Weihnachtsmarkt oder die Betreuung von Kleinkindern, damit die Mütter in Ruhe an einem Beratungsgespräch teilnehmen konnten.

Diese und noch viele andere Formen der „Hilfe im Verborgenen“ erleichtert uns unsere Arbeit mit den Familien sehr.

Es war ein schöner Tag mit Picknick und sportlichen Aktivitäten. Am Ende des Tages – zurück am Ausgangspunkt – erhielten die Boote allesamt die Note „sehr gut“! So können sie nun nach erfolgreichem Testlauf auch in unsere Gruppenarbeiten mit den Familien einfließen.

"Alles auf Freundschaft"-Kajaks haben Jungfernfahrt grandios gemeistert.

Rettungswesten gesucht!

Bevor wir unsere Paria-Kids an Bord lassen, muss jedoch noch sichergestellt sein, dass alle Sicherheitsvorkehrungen stimmen. Deswegen sind wir jetzt noch auf der Suche nach (günstigen) Schwimm-/Rettungswesten.

Also: Wenn im Keller oder in der Garage noch die eine oder andere Schwimmweste ein einsames Dasein fristet, dann meldet euch doch bei uns. Wir holen sie gerne ab und nutzen sie für die Paria-Kinder. Vielen lieben Dank!

Habt ihr genug Bewegung zuhause?

Bewegung ist wichtig – auch wenn wir alle zuhause bleiben müssen. Nur auf der Couch oder dem Bett abhängen – auf keinen Fall! Auch wenn es gerade nicht möglich ist, mit anderen den Ball zu kicken oder herumzuturnen, holt euch ein paar Anregungen für gemeinsame Sportaktivitäten zuhause.

Welchen Sport mögt ihr machen?

Wer sich für Basketball interessiert, findet hier tolle Sportstunden online: https://basketball.de/bbl/alba-berlin-coronavirus-digitale-sportstunde-kinder-jugendliche/

Vielleicht nicht gerade für das Wohnzimmer geeignet, aber vor der Tür oder im Garten gut umsetzbar – Übungen für kleine und große Kicker vom DFB: https://www.dfb.de/trainer/artikel/training-trotz-corona-die-technik-im-eigentraining-zuhause-verbessern-3141/

Mit der ganzen Familie ein Workout starten?

Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren:

Workout #1: https://www.youtube.com/watch?v=PQmX9wpvtkg

Workout #2: https://www.youtube.com/watch?v=ENZhr94H7fw

3 einfache Übungen zum Mitmachen: https://www.youtube.com/watch?v=Gbhrga6q9co

Bewegung statt Computer

greccorobic für Kinder: https://www.youtube.com/watch?v=7lb0ml8MxTk

Auf geht’s – viel Spaß mit ein bisschen Bewegung für zuhause. Euer Paria-Team!

 

 

Wie wäre es mit einer gemeinsamen Koch- oder Back-Aktion?

Zusammen in der Küche stehen und etwas für die ganze Familie „zaubern“ – mit einer gemeinsamen Koch- oder Back-Aktion. Das macht Spaß und die Kinder lernen ganz spielerisch etwas. Denn die Rezepte müssen ja gelesen werden, die Zutaten abgemessen, gewogen und richtig zusammengefügt werden.

Hier ein paar hilfreiche Links für das Familien-Kochen und Backen

Die Freude lassen wir uns doch nicht nehmen: Museumsbesuch am Kölntag zu Corona-Zeiten

Der Kölntag ist immer der erste Donnerstag im Monat, solange er nicht auf einen Feiertag fällt.

An diesem Tag strömen meist viele Kölner*innen ins Museum, denn dann ist der Eintritt in die städtischen Museen, gegen Vorlage eines Personalausweises oder vergleichbaren Dokumentes, für Kölner*innen gratis.

Wir von der Paria Stiftung haben diesen Kölntag schon oft genutzt

Hier, welche schöne Erfahrungen wir dabei gemacht haben:

  • Mit der Gruppe von Müttern, die sich regelmäßig trifft, um erfahrenes Leid zu verarbeiten, waren wir im Wallraf-Richartz-Museum. Eine Mutter erzählte im Anschluss, dass es das erste Mal in ihrem Leben sei, dass sie ein Museum besucht habe. Und dass, sie das jetzt regelmäßig machen wolle, auch mit ihren Kindern.
  • Mit unserer Babygruppe waren wir im Museum Ludwig: Tatsächlich fanden es nicht nur die Mütter schön, auch die Babyaugen wurden bei den vielen überdimensionalen, bunten Kunstwerken immer größer. Sie schienen es wirklich zu genießen.
  • Mit unserer Kindergruppe aus hochstrittigen Trennungsfamilien besuchten wir das Römisch-Germanische Museum und gingen dem Thema „Genuss“ nach, um im Anschluss zu schauen, was man selbst in seinen Tag so einbauen könne, um den Tag auch wirklich zu genießen.
  • Mit den Familien aus der Kulturkarawane haben wir uns im Kölnischen Stadtmuseum auf die Suche nach Antworten zu einem Museumsquiz begeben. Und auch die kölschen Begleiter*innen lernten hier noch eine ganze Menge Neues über ihre Stadt.
  • Und schließlich die unzähligen Besuche im Rautenstrauch-Joest-Museum, das Lieblingsmuseum unserer pädagogischen Leitung Gaby Schauenburg: „Das brauche ich immer mal wieder, um mir in Erinnerung zu bringen, wie wertvoll es ist, unsere Arbeit auch „kultursensibel“ zu gestalten“, so sagt si.

Ein Museumsbesuch ist einfach für alle Generationen etwas.

Virtuell durch Kölner Museen schlendern

Warum dann nicht auch jetzt die Möglichkeiten nutzen und einen gemeinsamen Spaziergang durch die virtuellen Museen der Stadt gestalten?

Ja es ist anders! Und dennoch: Die Betrachtung eines Kunstwerkes, diesmal gemütlich vom Sofa aus angeschaut, kann doch auch die eine oder andere neue Idee mit sich bringen. Und vor allem kann es uns trotz der weitreichenden Reduzierung auf unsere eigenen vier Wände in andere Welten entführen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus und reden sie dann hinterher auch mit anderen darüber, was ihnen am besten gefallen hat. Und vielleicht haben Sie noch ein paar Farben zur Hand? Und die Kinder auch?

Hier der Link zu den Kölner Museen: https://museenkoeln.de/portal/digital

Und wenn es diesmal ein wenig weiter in die Welt hinaus gehen soll: Einfach mal „virtueller Museumsbesuch“ in die Suchleiste des Browsers einfügen und sie werden Ergebnisse erhalten, die sie in Museen aller Kontinente dieser Erde einladen.

Wir von der Paria Stiftung wünschen Ihnen viel Spaß und würden uns sehr freuen, wenn wir erfahren dürften, was Ihnen am besten gefallen hat oder was sie vielleicht inspiriert hat und wozu!

Pädagogen der Paria Stiftung werden bei Sarah Wiener zu Genussbotschaftern

Zufall? Fügung? Oder was hat es zu bedeuten, wenn es die Paria Stiftung in einem Monat gleich mit zwei Fernseh-Köch*innen zu tun hat?

Ganz klar, die Aktion von Tim Mälzer und seinem Freund, dem Popsänger Sascha, kann so leicht nicht übertroffen werden – auch wenn es durchaus versucht werden darf, liebe Sponsoren … Doch das sind ja ganz einmalige Gelegenheiten.

Wir freuen uns ebenso total über die Aktion von Sarah Wiener, denn für uns gilt der Spruch „Viele Köche verderben den Brei“ ganz und gar nicht!

„Ich kann kochen!“

Sarah Wiener bietet mit ihrer Stiftung (Sarah Wiener Stiftung) kostenfreie „Ich kann Kochen“-Fortbildungen für Pädagogen*innen an. Genussbotschafter sollen sie werden. Das Ziel: Kinder auf dem Weg zu einer genussvollen und gesunden Ernährung zu begleiten. Dabei ist es wichtig, das einzelne Kind im Blick zu behalten und nicht alle über einen Kamm zu scheren. Ganz so, wie in anderen Entwicklungsbereichen eben auch.

Und was hat das jetzt mit der Paria Stiftung zu tun?

Während unserer gemeinsamen Medienfreizeit mit der „Ein Herz lacht Stiftung“, auf dem Gut Alte Heide, wurde noch einmal deutlich, wie sehr die Kommunikation der Familienmitglieder belebt wird, wenn sich die Familie zu einer gemeinsamen Mahlzeit trifft. Da werden Erlebnisse des Tages ausgetauscht und neue Pläne geschmiedet. Und mal ganz ehrlich: Ist man gesättigt und hat man dann auch noch ein schönes Geschmackserlebnis erfahren dürfen, sehen so manche „dunkle Wolken am Horizont“ gleich viel heller aus.

Da wir im Kontakt mit den Kindern immer häufiger erfahren, dass das gemeinsame Mahl, zusammen an einem Tisch, immer seltener wird und sich die Kinder oft von Fastfood ernähren, möchten wir diesen „Missstand“ aufgreifen und in unseren Seminaren einbeziehen.

Paria Stiftung Mitarbeiter werden Genussbotschafter

Dabei freuen wir uns, wenn wir selbst etwas dazu lernen können, wenn Fachleute uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn genau so können wir eine durchgängig hohe Qualität unserer Angebote gewährleisten.

Unsere Mitarbeiter werden also gerade Genussbotschafter – und sind „wissenshungrig“ bei der Sarah Wiener Stiftung gelandet …

Und dies noch für alle Pädagogen*innen, die auch Genussbotschafter werden möchten: Dieses Seminar verlässt man nicht nur durch Fachwissen gesättigt! 😉

Eine Zeitreise durch Köln für unsere Paria-Pänz

Mit herzlichem Dank an „Die Goldenen Jungs“

Nicht alle unserer Paria Kids sind in Köln geboren. Einige von ihnen kommen aus ganz anderen Gegenden Deutschlands. Sie sind mit ihren Müttern nach Köln geflohen vor einem Leben in häuslicher Gewalt.

Das kostet sehr viel Kraft – sowohl auf Seiten der Mütter als auch auf Seiten der Kinder, die oft alles an persönlichen Gegenständen und natürlich auch Freunde und Klassenkameraden zurück lassen müssen.

Gut, dass die Familien in den autonomen Frauenhäusern dann eine Trauma-sensible Begleitung erhalten und sie bei ihrem Neustart in Köln gut begleitet werden. Leider zeigt sich zurzeit, dass die Zahl der benötigten Plätze in den Frauenhäusern in Deutschland wieder steigt. So wird es ein drittes autonomes Frauenhaus in Köln geben.

Spaß und Freizeit – auch ein Mittel zur Heilung von inneren „Wunden“

Wir von der Paria Stiftung begleiten zahlreiche Familien nach dem Aufenthalt in den Frauenhäusern mit regelmäßig stattfindenden Ausflügen und Aktivitäten. Es ist nämlich sehr schwierig, sich selbstbewusst und ohne Ängste durch eine neue Stadt zu bewegen, wenn man lange Zeit einem gewalttätigen Familienmitglied ausgesetzt war. Die Täter zerstören sukzessive das Selbstvertrauen ihrer Partner und Kinder.

Da tut es gut, wenn man sich die neue Stadt in einer kleinen, netten Gesellschaft erobert und man sich in einer Gruppe von Menschen bewegt, die nachvollziehen können, dass man nicht in allen Situationen eine „taffe“ erwachsene Frau ist.

Paria-Pänz-Ausflug in Kölner City

Diesmal haben wir uns die Kinder allein geschnappt, denn auch den Kindern tut es gut, Auszeiten zu erfahren und sich mit Kindern auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gesammelt haben.

Getroffen haben wir uns an der Kreuzblume vor den Treppen zur Domplatte und dort gab es auch ungeplant die erste Lerneinheit zur Stadtgeschichte, denn in Kölle wird immer sehr viel gebaut und in Kölle ist immer sehr viel Karneval.

Paria Pänz treffen auf Rote Funken.„Kommt schnell hier weg“ rief unsere Mitarbeiterin Gaby und lachte: „Wir stehen mitten zwischen den roten Funken und das geht heute gar nicht. Schließlich werden wir gerade von den Goldenen Jungs bezahlt. Da können wir uns doch nicht mit der Konkurrenz gemein machen“.

Und so machte sich das Trüppchen auf den Weg zum Alter Markt. Natürlich löcherten

uns die Kinder mit ihren Fragen: „Was machen wir jetzt?“ „Wir gehen auf eine Zeitreise“, war die Antwort. „Oh super!“ und „oh nein, ich hab Angst“ und „das kenne ich, das hab ich im Fernsehen schon mal gesehen“ riefen die Kinder und waren ganz aufgeregt.

Dass es nicht ganz so spannend wurde, wohl aber sehr interessant, dafür sorgten unsere Pädagogen, welche auch die kleinen Ängste eines Kindes durchaus ernst nehmen.

Besuch im Time-Ride

Wer es noch nicht kennt, sollte sich den Besuch gönnen. Mit der historischen Straßenbahn und einer VR-Brille geht es im Time-Ride ins Köln von 1909. Da ist noch einiges anders.

Bevor die Fahrt losgeht, darf zuvor im Kaiserpanorama durch 3D-Brillen geschaut werden, wie Plätze und Straßenzüge heute aussehen und vor über hundert Jahren aussahen. Danach wird die Stadtgeschichte im Zeitraffer im Kinema dargestellt. Die Fahrt mit der Straßenbahn führt dann entlang des Rheinufers und durch die Altstadt. Mal sehen, wie der Vergleich zu heute ist…

Manchmal kommt es anders!

Eigentlich… ja eigentlich wollten wir nun im Anschluss den Weg der Straßenbahn ablaufen und schauen, was sich im Gegensatz zu früher alles verändert hat. Fackeln hatten wir im Gepäck, denn es war schon dunkel und wir erhofften uns so etwas Besonderes in diesen Teil des Stadtrundganges zu bringen, für den wir noch weitere Höhepunkte geplant hatten.

Ging aber nicht, und auch das gehört zu unserer Arbeit.

Zwei der Kinder kamen völlig aufgelöst aus dem Timeride heraus, ohne dass wir in Erfahrung bringen konnten was sie denn so aufgewühlt hatte. Vielleicht war es die Dunkelheit im Kinema? Vielleicht die VR-Brillen, die ja die Sicht auf die unmittelbare Umgebung nehmen? Wir wissen es nicht und die Kinder konnten es auch nicht benennen. Dennoch war in diesem Zustand ein Fackellauf viel zu unsicher.

Und so nahmen wir den Wunsch einiger Kinder gerne auf, erst einmal etwas vernünftiges Essen zu gehen. Danke hier noch einmal an das Restaurant Lyly, die unsere wilde Kindertruppe freundlich aufnahm und den Kindern geduldig die zahlreichen Extrawünsche erfüllten. Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist und sprechen dem Restaurant hiermit das Prädikat „besonders kinderfreundlich“ aus.

Danke auch noch einmal an die Goldenen Jungs, die unseren Kids unter anderem diesen (fast) gelungenen Ausflug ermöglicht haben. Die Kinder hatten übrigens trotzdem Spaß und erzählten den Müttern ganz aufgeregt vom alten Köln und der tollen Fahrt.

 

Unsere ganz persönliche „Alles auf Freundschaft“-Geschichte

Danke, danke, danke … fix und fertig, aber auch überglücklich!!!

Es ist noch nicht ganz so lange her, da fanden wir in unserem E-Mail-Postfach eine Anfrage, die wohl einige Stiftungen und Vereine erhalten hatten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind gerade dabei, ein neues Fernsehformat zu entwickeln, bei dem zwei prominente Freunde gegen ein weiteres Freundespaar antreten. Sollten die Prominenten gewinnen, so können sie Spenden in Form von Waren verteilen.

Hierzu eine Frage: Was könnten Sie als Stiftung oder Verein an Sachspenden gebrauchen?

So, oder so ähnlich …

Unsere Wünsche – erst klein, dann groß

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichts über das Budget, welches den Prominenten im Falle ihres Sieges zur Verfügung stehen würde und wie dieses aufgeteilt würde.

Also erst mal klein anfangen: Ein Beamer, den wir gut für unseren Medienbrunch gebrauchen können….

Okay, vielleicht ein bisschen mehr?  Ein paar Zelte, damit wir mit Familien, die sich sonst keinen Urlaub erlauben können, zumindest eine kleine Zeltfreizeit in den Sommerferien organisieren können.

Noch mehr? Okay: Also Hartluftkajaks wären toll. Solche, die wir auch in Rucksäcken transportieren können, wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Unsere Familien haben ja selten ein Auto. Die sind allerdings teuer!

Jetzt ist’s aber genug, oder?

„Nein“, meinte eine Kollegin: „Schreib doch, dass wir dringend einen Kleinbus brauchen. Das ist doch so.“

Ja, schon, denn unsere Arbeit wäre hierdurch wirklich leichter. Wir müssten die Kinder nicht mehr mit der Bahn einsammeln, wenn die Eltern zu energielos wären, ihre Kinder zu bringen….

Wir könnten viel öfter noch schönere Dinge unternehmen, weil wir sehr viel Zeit sparen würden…

Und stell dir vor, wir könnten uns einfach ein paar Kinder schnappen, die es gerade besonders nötig haben eine Verschnaufpause vom Alltag zu bekommen, und mit ihnen ins Grüne fahren.

Und: Unsere Ferienfreizeiten wären dann gesichert!

Ja, aber das kann man doch nicht ernsthaft als Wunsch äußern …

„Okay: Ich schreibe mal, dass dies ein ein absoluter Traum wäre…“

Wenn Träume wahr werden

Und da standen wir nun, an einem Samstagnachmittag – mit unseren Paria-Pänz. Tim Mälzer und der Sänger Sasha klingelten und hatten eine Busladung voller Geschenke dabei.

Schnell luden wir alles aus und packten es in unsere „gute Stube“. Und dann?

Ja, dann dachten wir, die zwei Prominenten würden sich verabschieden. Doch sie hatten noch eine „kleine“ Überraschung für uns – und übergaben uns kurzerhand die Schlüssel zum Kleinbus.

Ist das zu fassen? Eigentlich kaum – so blieben uns auch förmlich die Worte im Halse stecken.

Heute möchten wir dafür umso lauter „Danke“ sagen!!! Im Namen aller unserer Kinder und Jugendlichen bei der Paria Stiftung.

P.S.: Und dann wurden wir auch nach als Gäste zur nächsten Sendung eingeladen! Alles auf Freundschaft!

2020 – Wir haben soooo viel vor

Zu Beginn des Jahres möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere „Stiftungsgedanken“ und einen kleinen Ausblick auf ein paar bereits geplante Aktionen im Jahr 2020 gewähren.

Mediensuchtprävention – unser Schwerpunkt bleibt

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr erfolgreich neu orientiert haben, ohne das Altbewährte zu vernachlässigen, haben wir für 2020 geplant, die Angebote rund um das Thema Mediensuchtprävention weiter zu intensivieren.

Hierfür benötigen wir jedoch IHRE Unterstützung, denn unsere Hauptzielgruppe sind „Familien in besonderen Lebenslagen“, die wenig eigene finanzielle Möglichkeiten haben. Ganz im Gegentiel: 80 Prozent unserer Teilnehmenden – meist Alleinerziehende und ihre Kinder sind auf staatliche Hilfen angewiesen.

Dies bedeutet für uns: Möchten wir, dass unsere Angebote den Familien zugutekommen, die sich diese Aktivitäten eigenständig nicht leisten können, brauchen wir Sponsoren und Spenden.

Auf Spenden angewiesen

In den vergangenen Jahren ist es uns stets gelungen, unsere Angebote ohne Gebühren anzubieten – bis auf die mehrtägigen Ferienfreizeiten, für die wir jeweils einen kleinen Obolus erhoben haben. Darauf sind wir stolz – bedeutete es doch immer wieder, auf die Suche nach Sponsoren zu gehen.

Da die Paria-Gemeinschaft mit ihren Hilfesuchenden und Teilnehmenden jedoch stetig wächst, wird es für uns als kleine Stiftung immer schwieriger, mit den finanziellen Mitteln allen Anfragen gerecht zu werden.

Und dennoch: Wir werden mit Enthusiasmus und Fleiß daran arbeiten, dies auch in diesem Jahr wieder sicher stellen zu können. Dabei hilft uns immer der Gedanke an die vielen strahlenden Kinderaugen, die wir bei den gemeinsamen Aktionen zu Gesicht bekommen.

Natürlich wäre es toll, wenn wir in diesem Jahr weitere, feste Sponsoren für unsere Tätigkeiten finden könnten – kommen Sie gerne mit uns ins Gespräch.

Bereits gesicherte Aktionen

Wir freuen uns enorm, dass wir schon heute auf einige Angebote, Aktionen und Aktivitäten der Paria Stiftung aufmerksam machen können, für welche die Finanzierung, durch große, größere und kleine Spenden und Förderungen bereits gesichert ist.

Doch vorab noch einen Hinweis. Auch wenn die folgenden Programmpunkte nicht immer danach klingen, unsere Tätigkeit im Bereich der Mediensuchtprävention durchzieht all unsere Angebote: sichtbar und manchmal auch unsichtbar. Aber stets gut durchdacht! Und wie bereits erprobt und angekündigt, sind ab jetzt all unsere Ausflüge als „Handyfreie Zonen“ zu betrachten!

Damit wollen wir unserem Motto „Weniger online – mehr Familie“ Nachdruck verleihen und einigen Teilnehmern die Chance geben, wieder zu bemerken, wie schön es ist, sich analog zu begegnen.

Hier nun unsere Veranstaltungen:

  • Am 19. Januar laden wir Eltern und Kinder zu einem Kletterabenteuer ein. Sich gegenseitig helfen, achtsam miteinander umzugehen und Sicherheit zu erfahren sind wichtige Erfahrungen innerhalb der Familie, die durch die Ausübung des Klettersports erlebt und gestärkt werden können. Gerade wenn das Vertrauen, wie bei vielen unserer Kinder Risse bekommen hat, kann das Klettern eine heilende Wirkung entfalten.

Wir möchten uns bei der Kölner Stiftung Merten bedanken, die uns an dieser Stelle durch eine finanzielle Hilfe in unserem Bemühen, Kindern durch Sport und Bewegung zu helfen, unterstützt.

  • Am Februar möchten wir mit unseren Kultur-Kids das „etwas andere Köln“ erleben. Was es damit auf sich hat, werden wir aber erst am Ausflugstag verraten: Auf jeden Fall wechseln wir die Dimensionen!!!

Dies ist eine Aktion, die uns der Karnevalsverein „Die goldenen Jungs“ ermöglicht. Wir möchten uns hier schon einmal vorab und stellvertretend für die Kinder bedanken.

  • Im März geht es dann für unsere PädagogInnen mit dem Vorsatz „Erfahrungswerte teilen und den Horizont erweitern“ an die Nordseeküste. Hier werden wir einem interessierten Fachpublikum unsere Erkenntnisse aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit belasteten Familien unter besonderer Berücksichtigung kunsttherapeutischer Verfahren präsentieren und zur Diskussion stellen.
  • Im April werden wir in den Osterferien gleich zwei Ferienfreizeiten anbieten können:
    • Wie bereits seit vielen Jahren wird es für unsere Paria Kids wieder eine gemeinsame Aktion mit dem FC- Sportinternat Köln geben, bei dem die Kinder unter anderem verschiedene Sportarten ausprobieren dürfen.
    • Und, wie ebenfalls seit vielen Jahren, haben wir wieder eine Einladung vom „Tabaluga-Haus“, der Schützräume für Kinder in Duderstadt gGmbH, erhalten. Dieses Jahr werden wir dort mit besonders kinderreichen Familien anreisen.
  • Im Juni werden wir mit der Unterstützung von „wir helfen e.V.“ (einer Aktion des Kölner Stadtanzeigers) eine Familienfreizeit in Gerolstein, mit dem Schwerpunkt der Mediensucht-Prävention anbieten. Weitere sind in der Planung.
  • Im Juli werden wir gerne den Wunsch unserer Jugendlichen aufgreifen und uns noch einmal für ein paar Tagen mit Fahrrädern und Zelten auf den Weg machen. Mal sehen, wie viele Kilometer wir diesmal täglich hinbekommen!?

 

Und bereits zum Brauchtum zählend, haben auch die Mitarbeiter der Flossbach von Storch AG wieder zugesagt einige schöne Aktionen für unsere Familien zu planen und umzusetzen.

Die Termine werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Weitere Planungen laufen mit Kooperationspartnern – und vielleicht mit Ihrer Unterstützung?