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Kostenfreies Angebot: Herbstferienfreizeit im Tabalugahaus für vom Hochwasser betroffene Familien

Die Paria Stiftung bietet Familien mit Kindern im Alter von 4-14 Jahren, die durch die Hochwasserkatastrophe besonders geschädigt wurden, eine inklusive Ferienfreiezit im Tabalugahaus in Duderstadt.

Die Teilnahme ist für die Familien kostenfrei.

Angebot für: 6 Familien aus den Hochwassergebieten mit Kindern (4-14 Jahre)

Zeitraum: 11.-15. Oktober 2021

Ort: Tabalugahaus in Duderstadt, Niedersachsen (bei Göttingen)

 

Details zur Ferienfreizeit im Tabalugahaus

Das Tabalugahaus bietet Platz für 6 Familien und ist in den meisten Bereichen barrierefrei. Somit weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Teilnahme von Familien mit einem behinderten Familienmitglied gerne gesehen ist.

Die Anreise können wir zusammen oder auch individuell gestalten. Ganz so, wie es für die Familien am entspanntesten ist.

Vor Ort wartet das Tabalugahaus mit:

  • familienfreundlichen Appartements
  • einem großzügigen Garten mit Spielplatz
  • Aktivräumen (Musik, Werken, Meditation, …)

 

Bei gemeinsamen Mahlzeiten besprechen wir die Aktivitäten des Tages und planen unsere Ausflüge:

  • Therapeutisches Reiten
  • Brot backen im Holzofen mit einem echten Bäckermeister
  • Gemüse im Schulgarten ernten
  • Naturpädagogische Angebote der Heinz-Sielmann-Stiftung
  • Das echte KiKa-Baumhaus besuchen

Egal was wir machen: Es wird keine Langeweile aufkommen.

Als begleitendes Fachpersonal stehen ganztägig eine Diplom Heilpädagogin und ein Sozialpädagoge und Kindertrauerbegleiter zur Verfügung.

Anmeldung zur Ferienfreizeit im Tabalugahaus

Bei Gaby Schauenburg:

Melden Sie sich gerne auch, wenn Sie weitere Fragen haben!

Sollte es keinen Platz mehr geben, werden wir versuchen Sie bei der nächsten Ferienfreizeit zu berücksichtigen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie!!!

Sie möchten dieses Projekt unterstützen?

Dann finden Sie hier unsere Kontoinformationen!

Veranstaltung: Kreative Verfahren in der Begleitung belasteter Familien

In dieser Veranstaltung werden praxisorientierte Methoden der ressourcenorientierten, kunsttherapeutischen Praxis sowie der non-direktiven Spieltherapie vorgestellt für kreative Verfahren in der Begleitung belasteter Familien.

Praxis statt Theorie

Nicht die Theorie, sondern das „Erfahren“ verschiedenster Materialien, deren Einsatzbereiche und Wirkungen steht hierbei im Vordergrund. Denn: Haben Sie ein Gespür für die Materialien entwickelt, sprudeln neue Ideen zur Integration in den Berufsalltag meist ganz von selbst.

Und wenn nicht, steht die Dozentin Gaby Schauenburg (Diplom Heilpädagogin) mit Praxisbeispielen aus über 25 Jahren Erfahrung in der Begleitung von „Familien in besonderen Lebenslagen“ zur Seite. Dabei sind Beispiele für Einzel- und Gruppenarbeiten so gewählt, dass sie kein großes Budget zur Umsetzung benötigen.

Die Teilnahme setzt keine künstlerischen Fähigkeiten voraus.

Infos

Da ein Teil der Fortbildung draußen stattfindet, sollte an festes Schuhwerk gedacht werden.

Termin: Freitag, 10.09.2021 von 14-19 Uhr (inklusive ½ Stunde Pause)

Ort: Paria Stiftung, Wilhelmstraße 4, 50733 Köln. (5min. fußläufig von der Haltestelle Florastraße)

Teilnahmebeitrag: 35 Euro (inklusive Material, vegetarischer Eintopf zur Pause und Getränke)

Anmeldung: Es wird eine formlose Anmeldung bis zum 27.08.2021 an info@paria-stiftung.de erbeten. Die Anmeldung ist erst verbindlich, wenn Sie hierüber eine Bestätigung erhalten haben.

Weitere Infos: Sollten Sie weitere Fragen haben oder wissen Sie jetzt schon, dass sie im Workshop einer bestimmten Fragestellung nachgehen möchten, dann melden Sie sich gerne bei der Dozentin unter gschauenburg@paria-stiftung.de.

Kreatives Verarbeiten schwieriger Situationen

Manche Kinder leben in schwierigen Situationen und Lebensumständen – die Zeit des Lockdowns war für viele Familien nicht leicht, für manche Kinder extrem. Die kreative Auseinandersetzung mit den Themen hilft unseren Paria Kids.

Einfach etwas TUN

In unserem Kreativ-Labor in Nippes finden Kinder und Jugendliche einen sicheren Rahmen, um sich dem zu stellen, was sie innerlich beschäftigt und aufwühlt. So kann verarbeitet werden statt dass sich Dinge aufstauen und unkontrolliert entladen.

Bei unseren Angeboten gilt jedoch immer: Alles kann und nichts muss! Aber ins TUN kommt hier wirklich jeder.

Möglichkeiten zur freien Wahl

Den Kindern steht im Kreativ-Labor ein breites Spektrum an digitalen und analogen Möglichkeiten zur Verfügung. So arbeiten die Paria Kinder selten an der gleichen Sache und doch bildet sich eine Gemeinschaft unter den Teilnehmenden. Dazu trägt die Arbeitsatmosphäre in der Kleingruppe bei, in der jeder so sein darf wie er ist und sich nicht „angleichen“ muss.

Und kommen „wichtige“ Erlebnisse auf den Tisch, sind oft die Paria Kids unter sich die besten Berater. Unsere PädagogInnen greifen oft nur ein, wenn sie gezielt angesprochen werden oder wenn die Entwicklung der Gespräche aus fachlicher Sicht ein Eingreifen erfordert. Sie sind aber immer zur Seite und haben ein gutes Gespür, was als Nächstes gebraucht wird.

Medienfortbildungen für Eltern und pädagogische Fachkräfte in Aurich

Die Paria Sitftung engagiert sich maßgeblich im Bereich der Medienpädagogik und bietet auch Medienfortbildungen für Eltern und pädagogische Fachkräfte an.

Im August wird es zwei Fortbildungen im hohen Norden geben – bei der VHS Aurich.

Bildquelle: pixabay.com

Elternabend

Am 5. August spricht unsere pädagogische Leitung, Gaby Schauenburg, mit Eltern über das Thema Medien unter dem Titel „Mein Kind sicher im Netz“. Nähere Infos findet man auch unter:

https://www.kvhs-aurich.de/programm/beruf.html/kurs/490-C-6441770/t/mein-kind-sicher-im-netz

Fortbildungswoche für Pädagogische Fachkräfte

Die Medienfortbildung für Pädagogen findet an 5 aufeinanderfolgenden Tagen statt – vom 2. bis 6. August 2021. Die Fachkräfte werden von Gaby Schauenburg in der Elternabend geschult für eigene Medientrainings und Präventionsprogramme. Infos unter:

https://www.kvhs-aurich.de/programm/beruf.html/kurs/490-C-6441557/t/medienbildung-in-der-elternarbeit

 

Kindergartenkinder sammeln Spenden für Paria Stiftung

Vielen Dank an die Kindergartenkinder für das Sammeln von Spenden! Gestern waren 6 der Kindergartenkinder aus dem Fröbelkindergarten in unserem Atelier zu Besuch und hatten eine Spende dabei.

Spende für Ausflüge von Paria-Kids

Die Pädagog*Innen Lara und „der liebe Max“, welche die Kinder begleiteten, hatten uns schon vor den Sommerferien eine satte Spende gebracht. Damals hatten die Kinder trotz starkem Regen ihren Spendenlauf zugunsten unserer Stiftung durchgezogen. Hier finden Sie den Beitrag dazu.

Nun brachten Jella, Thea, Fridolin, Mick, Floyd und Toni, stellvertretend für alle Fröbelkinder, nochmals 300 Euro zu uns. Die haben sie gesammelt, damit wir weitere Ausflüge mit Kindern machen können, die sonst vielleicht nicht so häufig in die Natur kommen.

Ausflug Naturgut Ophoven Anfang Juli

So konnten wir Ihnen schon Bilder von einem Ausflug zeigen konnten, den wir zu Beginn der Sommerferien dank ihrer Hilfe und ihrem Spendenlauf durchführen konnten.

 

Da waren wir im Naturgut Ophoven, wo wir bei strahlendem Sonnenschein den Garten genießen und am Bach spielen konnten. Nach ausgiebiger Bewegung stärkten wir uns an einem selbst zubereiteten Picknick, um anschließend mit neuem Elan noch die Ausstellung der „Energiestadt“ zu besuchen.

Hier gab es viele Dinge, die ausprobiert und bestaunt werden konnten. Insgesamt ein ganz runder Tag mit viel Spaß und viel Freude.

So schön war es dort – nun ist das Naturgut leider vom Hochwasser verwüstet und bittet auch um Spenden – mehr unter: https://naturgut-ophoven.de/.
Wir hoffen, es wird bald wieder aufgebaut.

Danke liebe Kinder aus dem Fröbelkindergarten in den Clouth-Werken für das Sammeln der Spende! Und danke euch auch für den netten Besuch, den ihr uns bereitet habt.

Sportliche Ferienfreizeit beim 1. FC Köln!

Nach einem Jahr Pause starten wir wieder gemeinsam mit dem Sportinternat des 1. FC. Köln und den Scoring Girls des Vereins Hawar.help in eine sportliche Ferienfreizeit. Sie wird vom 12.07. – 14. 07. stattfinden.

Sportarten kennenlernen

Auch wenn in diesem Jahr einiges anders ablaufen wird, haben wir für die Kinder ein spannendes Programm zusammengestellt, bei dem Bewegung und Ernährung im Mittelpunkt stehen wird.

Es werden Sportarten kennengelernt und ausprobiert, die für die meisten Kids sicher ganz neu sind und viel Spaß garantieren.

Gute Ernährung

Um den Kindern das Thema Ernährung ein Stück weit näher bringen steht ein Besuch bei einem Bio Bauernhof auf dem Programm. Hier dürfen alle kräftig mit anpacken und alle Fragen finden bestimmt ihre Antworten direkt vom Experten.

Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Freizeit und bedanken uns bei Teresa Rohner und ihrem Team vom Sportinternat des 1.FC Köln für die Einladung!

Führerschein Zivilcourage

Dank der Initiative „wir helfen“ des Kölner Stadtanzeigers konnten wir in den vergangenen Monaten eine Gruppe von Teenagern mit dem „Führerschein Zivilcourage“ auszeichnen. Hierzu haben sie sich mit ihrer eigenen Haltung auseinandergesetzt, ihr Wertesystem hinterfragt und sich viele Gedanken zu demokratischem Handeln gemacht. Einige der begleiteten Diskussionen unter den Teenagern verliefen dabei sehr hitzig, wobei die Achtung des Gegenübers immer gewahrt wurde. Hierfür auch nachträglich vom Trainerteam noch einmal den ausdrücklichen Respekt!

Lernen, was Zivilcourage heißt - Jugendarbeit bei der Paria Stiftung.

Jugendarbeit in Pandemie-Zeiten

Dabei war die Durchführung unter den Bedingungen der Pandemie eine echte Herausforderung: Für die Jugendlichen und auch für unsere MitarbeiterInnen. Oftmals mussten wir ad hoc unsere ganze Planung über den Haufen werfen und nach Wegen Ausschau halten, wie wir trotz sich stetig ändernder Vorschriften mit den TeilnehmerInnen coronakonform arbeiten konnten.

Aber: Flexibilität ist auch eine der Stärken unserer kleinen Stiftung! Und die Jugendlichen selbst waren flexibel genug, um sich schnell auf neue Formate einzulassen.

Hybrides Lernen

So kam am Ende ein hybrides Projekt heraus, dass die Möglichkeiten der Klein(st-)gruppenarbeit mit den Möglichkeiten der digitalen Welt verknüpfte. Wir trafen uns manchmal auf dem Sportplatz, manchmal in der Natur und wenn es sein musste auch vor dem Bildschirm.

Positives Fazit

Und obwohl das Projekt noch nicht gänzlich beendet ist, ziehen wir schon jetzt ein positives Fazit, denn wir hörten nicht selten von den Jugendlichen „Darüber habe ich mir bis jetzt noch gar keine Gedanken gemacht“.

So haben wir bei Einigen erreicht, dass sie Situationen, in denen Zivilcourage gefragt ist, besser bewältigen können. Jetzt sind sie sich ihrer eigenen Haltung bewusst und haben darüber hinaus Möglichkeiten und Grenzen des Eingreifens schon mehrfach gedanklich durchgespielt.

Wir hoffen, dass wir im Sommer auch das Abschlusscamp durchführen können, denn darauf freuen sich alle sehr. Haltet den Teenies die Daumen. Wir werden darüber berichten.

 

Familien-Auszeit im Juni dank IKEA Stiftung

Wir freuen uns sehr, dass wir dank der IKEA Stiftung für benachteiligte Familien im Juni eine Auszeit planen können.

Stressiger Alltag auf engstem Raum

Wir hören es zunehmend in den Medien: Kinder aus benachteiligten Familien werden abgehängt. Ihnen fehlt häufig das technische Equipment, um stressfrei am Unterricht teilzunehmen. Denn sie sitzen in kleinen Wohnungen auf engstem Raum. Oft zusammen in einem Zimmer mit anderen Geschwistern.

Die Paria Stiftung bietet hier gemeinsam mit Kooperationspartnern Unterstützung im „Homeschooling“ an.

Auch mal „rauskommen“

Jetzt haben wir dank der IKEA Stiftung auch noch die Möglichkeit, ein paar extrem gestressten Familien eine kleine „Auszeit“ anzubieten. Sechs Familien werden – so es die Kontaktbeschränkungen zulassen – im Juni einen Kurzurlaub am Rursee machen.

Im NaBeDi-Camp in Woffelsbach kann jede Familie einen individuell ausgestatteten Zirkuswagen beziehen. Damit ist der Abstand in der Unterkunft gewahrt. Und unsere geplanten Aktivitäten finden ohnehin in der Natur statt. So ist das Infektionsrisiko minimiert.

Jetzt haben wir schon einmal mit Vorfreude eine kleine Materialprüfung durchgeführt und unsere Boote aus dem Lager geholt.  Erinnert ihr Euch noch: Diese haben wir Anfang letzten Jahres im Rahmen einer RTL-Spielshow geschenkt bekommen und waren auch schon gut im Einsatz.

Selbstverständlich nehmen wir sie auch mit an den Rursee und freuen uns sehr darauf, wenn wir gemeinsam mit den Familien bei einer Bootstour die „Seelen-baumeln lassen können“.

Kreatives aus dem Netz – Online-Elternschulung „Internetsicherheit“

Dieses Mal ging es bei der Online-Elternschulung zum „sicheren Aufenthalt für Kinder in den digitalen Medien“ um Kreatives aus dem Netz, denn unbestritten bietet das Internet hier zahlreiche nützliche Hinweise.

Die Osterferien mit Spaß gestalten

Die Osterferien stehen vor der Tür, doch leider bleibt es weiter beim „Lockdown“ – Ausflüge oder Reisen sind nicht möglich. Deswegen haben unsere Pädagogen für die teilnehmenden Familien spannende Anregungen zusammengetragen, die sicher sind und dennoch Spaß machen.

Vom Comiczeichnen bis zum Podcast

Eigene Geschichten erfinden und dann grafisch umsetzen – das bringt total viel Spaß und geht schneller als man denkt. Mit einer Comic-App können Figuren zum Leben erweckt werden.

Zum Beispiel mit der Comic-App: Comica

Und wenn es mit den eigenen Ideen noch ein bisschen holprig läuft, so bekommen kleine Schriftsteller mit einer Buchstabenmaschine aus einer Kinder-App auf Knopfdruck anregende Anfangssätze für eine Geschichte.

Lesen ist ja nicht jedermanns Sache Die Geschichte kann dann auch noch vertont werden – für einen Podcast benötigt man dann geeignete Musik und Geräusche. Die Familien lernten, wo es diese gratis gibt:

http://www.auditorix.de/kinder/hoerwelten/geraeusche/geraeusche-box/

https://www.jamendo.com/start

Podcast selbermachen

Oder habt ihr schon mal mit Licht gemalt…. Gar nicht schwer und ein riesiger Spaß, wenn man nach den ersten Versuchen ganz zügig ein schönes Kunstwerk in den Händen hält: https://www.youtube.com/watch?v=V-wS5OS4v2M

Offener Austausch

Auch die Eltern hatten einige nützliche Tipps füreinander parat:

Von Bewegungs-Apps für Familien über die Wander-App, die uns auch innerhalb Kölns gute Touren für einen gelingenden Familienausflug aufzeigt.

Bei der anschließenden Diskussion ging es dann noch um mangelnde Kindersicherheit in manchen Apps. Für uns ist es schön zu beobachten, wie viel wachsamer die Eltern hier geworden sind und ihre Kinder so viel besser durch das Netz begleiten können.

Kleiner Ostern-Wettbewerb

Nun sind wir auf die Beiträge der Familien gespannt, denn: Wer uns bis Ostern ein neu entstandenes Werk aus den Inhalten des heutigen Treffens präsentiert, hat die Chance einen schönen Familienausflug zu gewinnen. Dabei werden unsere PraktikantInnen die unabhängige Jury darstellen, welche die Werke begutachten, ohne zu wissen wer sie eingereicht hat.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Workshop „Sicherheit von Kindern im Netz“ – Geräteeinstellungen und gefährliche Kontakte

Wieder stand bei der Paria Stiftung ein Video-Meeting zum Thema „Sicherheit von Kindern im Netz“ an und wurde von den Teilnehmenden gut angenommen. Während die Erwachsenen lauschten, malten die Kinder Bilder – dabei entstanden schöne Kunstwerke, wie diese von der Grundschülerin Rebecca:

Wertvolle Tipps und Hinweise für Technik-Einstellungen bei Geräten

Im Workshop ging es um aktuelle Daten der KIM-Studie (Kinder, Internet, Medien) sowie die Vorstellung der Webseite www.medien-kindersicher.de. Diese behandelt den technischen Kinder- und Jugendschutz.

Was kann man auf der Seite erfahren?

Keiner von uns quält sich gerne durch das Kleingedruckte bei Verträgen und Einstellungen, doch gerade das ist wichtig, um Endgeräte von Kindern sicher zu konfigurieren, damit die Gefahren im Netz minimiert werden.

Da hilft diese neue Seite, die gut bebildert und in verständlicher Sprache Unterstützung bietet. Einfach das Endgerät auswählen und dann Step-by-Step den Anweisungen folgen.

Fake News und Challenges

Daneben wurde von Mohammad Jami dargestellt, wie FakeNews benutzt werden, unsere Gesellschaft zu manipulieren und welche verschiedenen Motivationen dahinterstecken können.

Konul Hasanova hat in einem zweiten Teil über die Verbreitung gefährlicher Challenges und die Notwendigkeit des Austausches zwischen Eltern und Kindern berichtet. Mit Beispielen zeigte sie, wie Kinder zu lebensbedrohlichen Aktionen herausgefordert werden. Die Risiken scheinen dabei ausgeblendet.

Vielen Dank an die Referenten für den wertvollen Input!

Aktuelle Warnung in Köln

Zum Schluss befassten wir uns noch mit einer aktuellen Meldung der Polizei, vor dem Hintergrund des Tatverdachtes der sexuellen Anbahnung über digitale Medien eines 53-jährigen Kölners.

Hierzu ein Auszug aus einem Rundbrief (POL-K: 212202-3-K BAO Berg: Sexueller Missbrauch nach Kontaktanbahnung über Social Media-Plattformen aufgedeckt):

«Präventionsexperte Dirk Beerhenke vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz weiß, wie wichtig es ist, Kinder in der digitalen Welt zu sensibilisieren, sie zu begleiten und zu beschützen. Er rät Erwachsenen, sich mit den Kindern Chatverläufe von Messengern (z.B. Whatsapp), Videodiensten (z.B. Snapchat, Tic Toc) aber auch von Spieleanbietern anzusehen.

Gerade letztere bieten Chatmöglichkeiten, die von Tätern genutzt werden, um mit Kindern in Kontakt zu treten. All diese Anwendungen gibt es für Handys und Tablets, aber auch für Spielekonsolen aller Art. Selbst über Spielzeuge, wie mit dem Internet verbundene Puppen, können Fremde heutzutage Kontakt zu Kindern aufnehmen.

Ein- und Ausgänge von E-Mailkonten sowie Anruflisten sollten generell Gegenstand gemeinsamer Gespräche der Eltern mit ihren Kindern sein. Beerhenke rät: „Lassen Sie sich die Kontakte erklären. Wer ist das, der da mit ihrem Kind schreibt oder es vielleicht beschenkt?

Weitere Informationen zu „GEMEINSAM in die digitale Welt“ erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0221 229-8655 oder per Mail an kriminalpraevention.koeln@polizei.nrw.de. (de)»