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Paria Pänz paddeln auf dem Fühlinger See

Wir freuen uns sehr, dass wir nun – dank der TV-Spende – Boote haben, mit denen wir und unsere Paria Pänz auf dem Fühlinger See paddeln konnten. Da strahlte auch die Sonne gleich mit!

Sicherheit geht vor – Globetrotter Rettungswesten

Dass wir überhaupt in „See“ stechen konnten, verdanken wir Globetrotter Köln – und vor allem Petra Kasischke und Daniel Kromp. Durch sie konnten wir kurzfristig noch Rettungswesten organisieren und für unsere Paria Pänz und ihre Familien bereitstellen.

Vielen herzlichen Dank hierfür! Sonst wäre unser schöner Paddeltag wohl ins Wasser gefallen.

Große Freude bei den Kleinen

Für viele unserer Paria Pänz war es das allererste Mal, dass sie in einem Kajak saßen – dementsprechend groß war die Aufregung schon an Land. Nach einer Einweisung und der Verteilung der Rettungswesten konnte es dann auch endlich losgehen.

Alle waren hellauf begeistert und waren kaum noch aus den Booten zu bekommen. Die Lippen der Kinder waren schon ganz blau – dennoch brauchte es einiger Überredungskünste sie wieder ans Ufer zurück zu holen.

So freuen sich alle schon auf den nächsten Ausflug ans Wasser – trotz (oder gerade wegen) handyfreier Zone!

Let’s rock it – Kletterspaß statt Online-Verdruss

Mit unseren Paria-Kids konnten wir von der Paria Stiftung – dank der Kölner Stiftung Merten – zum Klettern in die Abenteuerhallen nach Kalk. Unser Vorhaben sprach sich schnell herum bei den vielen Familien, die wir nun schon seit Jahren betreuen. So war der Andrang größer als wir gedacht hätten.

Zeitvertreib ohne Langeweile

Die Dame am Einlass staunte auch nicht schlecht angesichts unserer großen Gruppe. Und so hieß es: Ein Zeitplan muss her, denn so viele Sicherungsgeräte – und ohne diese geht es nun einmal nicht – gibt es gar nicht.

Aber warten??? Mit aufgeregten Kindern????? Upps – Das mögen Kinder nicht und schon gar nicht, wenn sie sich aus ganz Köln auf den Weg gemacht haben, um die Höhen der Hallen zu erobern.

Ein rettender Einfall musste also her. Gut, dass unsere Mitarbeiterin schon seit langem keine Zeit mehr hatte, ihren Kofferraum aufzuräumen und somit noch allerlei Ballspiele und andere Bewegungsmaterialien dabei hatte.

So wurde kurzerhand aus dem Mattenwagen in der Halle eine Sitz-Tischtennisplatte während andere auf dem Skateboard Kunststückchen üben konnten. Mit dem Hüpfseil wurde die Sprünge gezählt ohne sich sich zu verheddern. Ein buntes Treiben neben den Kletterwänden entstand und keiner hatte das Gefühl, wirklich warten zu müssen.

Und wer eine Pause brauchte, der versorgte sich an der reichen Obst- und Gemüsebar. Denn: Wer durch Sport viel Energie verbraucht, muss sich wieder „auftanken“. Und was sollen wir sagen: Nicht ein Kind meckerte, dass es keine Süßigkeiten gab.

Hoch hinaus bis zum Schluss

Die Hallen wurden fast bis zum Ende des Tages voll ausgeschöpft – alle Kinder waren begeistert von der Möglichkeit des Kletterns und den daraus resultierenden Erfolgserlebnissen. Und: Es war ein gemeinsamer Spaß für die Eltern und Kinder – denn uns von der Paria Stiftung ist wichtig, dass in den Familien gemeinsame Erlebnisse geschaffen werden. Wir möchten sensibilisieren für ein Freizeitprogramm ohne Medienkonsum.

So erhielten wir nach der Aktion noch eine Nachricht von einer Mutter:

„Danke für den schönen Tag. Wir hatten so viel Spaß und die Kinder haben auf der Rückfahrt in der Bahn nicht aufgehört von ihren Erlebnissen zu erzählen. Meine Kleine (5 Jahre) ist dann allerdings beim Schuhausziehen im Flur eingeschlafen…. So habe ich einen ruhigen Abend!!! Machen wir das jetzt öfter?“

Unsere Antwort: Sehr gerne! Neben dieser Aktivität möchten wir in diesem Jahr noch mehr Sport, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten. Wir freuen uns daher, wenn wir noch weitere Förderer – wie bei diesem Ausflug die Kölner Stiftung Merten – finden, um neue Aktionen zu planen.

Melden Sie sich bei Interesse gerne bei uns. Wir finden ein passendes Kooperationskonzept.

Bewusster Umgang mit den digitalen Medien – Gemeinsame Regeln

Im Herbstcamp der Paria Stiftung liegt der Fokus darauf, gemeinsam als Familie darauf zu schauen, wie alle mit Handy und Computer im Alltag umgehen. Und: sich bewusst zu machen, was hier verbessert werden kann.

Medienvertrag geschlossen

Wir freuen uns, ankündigen zu können: Die Medienverträge sind unterzeichnet!

Gemeinsam haben die Familien für sich jeweils einen Medienvertrag ausgehandelt. Dabei wurde viel diskutiert – nach den Informationen, die die Eltern in den letzten Tagen von unseren geschulten Pädagogen erhalten haben, schrillten das ein oder andere Mal die Alarmglocken. Ihr Fazit: Wir wollen etwas ändern in unserem Familienalltag … dringend.

Denn: Auch in unserem Camp konnten wir deutlich die Suchtgefährdung der Jugendlichen im Bereich Online-Medien erkennen. Ein Signal!

Natur und Digitales vereint

Bei der Erstellung der Medienverträge sah man hier und da auch, wie die naturpädagogischen Inhalte der Familienfreizeit beim digitalen Thema Platz fanden. Aber auch ganz persönliche – enorm wichtige – Anliegen wurden mit aufgenommen. Das Herz stammt von einem achtjährigen Mädchen, die das selbst auf den Vertrag geschrieben hat.

Wir vom Paria-Team freuen uns sehr über die angestoßenen Diskussionen, das Miteinander der Familien und die geschlossenen Regelungen. Wir werden auch nach den Ferien die Familien unterstützen, das neue Bewusstsein im Alltag zu verfestigen.

Schatzsuche – Gemeinsam freie Zeit erleben, ganz ohne Handy

Unser Projektpartner Querwaldein hat sich für unsere Herbstcamp-Teilnehmer etwas Besonderes ausgedacht. So konnten beim Lernen eine Menge Spaß haben.

Mit GPS ans Ziel

Fröhliches Rätselraten und dabei die Landschaft erkunden – das war unsere Outdoor-Aktivität. Dabei machten sich unsere Familien in den umliegenden Wäldern mit GPS-Geräten auf die Suche nach Hinweisen, die uns immer näher an unser Ziel bringen sollten: Ein richtiger Schatz. Natürlich wurde dabei viel spekuliert, was man da denn wohl finden würde.

Auf Spurensuche

Auf dem Weg zum Punkt X erklärte uns Florian eine Menge zur Tier- und Pflanzenwelt. Er zeigte uns Pilze und sogar Blumen die auch auf dem Speiseteller zu finden sind. Ebenfalls fanden unsere Kinder eine Vielzahl von Tierspuren, die dann ganz genau unter die Lupe genommen wurden. Wann haben Sie das letzte Mal Spurensuche im Wald betrieben?

Gut genutzte Pause

Als wenn das alles noch nicht genug war, wurden unsere Teilnehmer während einer Pause noch richtig kreativ und gestalteten kleine Kunstwerke, die dann untereinander verschenkt wurden.

Die richtige Richtung kennen

Nach einer wirklich schönen und langen Schatzsuche (ca. 5 km) und einer Vielzahl an gefundenen Hinweisen und gelösten Rätseln haben die Kids dann letztendlich auch den Schatz gefunden! Jeder Teilnehmer durfte einmal in die Schatzkiste greifen und sich seinen eigenen Schatz nehmen. Und so sind sie nun alle stolze Besitzer eines eigenen Kompasses.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern von Querwaldein für diese wirklich tolle Aktion und sind richtig stolz auf unsere Familien, die super zusammengehalten haben und vor allem bis zum Ende supergut mitgemacht haben.

So durften alle später noch ein mit unserem Sportpädagogen Markus eine Entspannungseinheit genießen. Das haben sich alle redlich verdient.

Schöne Grüße vom „Gut Alte Heide“ schickt das Paria-Team

Paria Herbstcamp: Von Vogelküche bis Baumgesicht

Unser Fokus bei unserem Paria Stiftung Herbstcamp ist unter anderem die Vermittlung von Inhalten zum Thema Medienpädagogik. So wurde hierzu mit den Erwachsenen gearbeitet, um zu vermitteln, wie ein gesunder Umgang mit den digitalen Medien aussehen kann.

In dieser Zeit durften die Kinder erfahren, wie viel Spaß Bewegung macht. Mit unseren Sportpädagogen lernten sie sich bei kooperativen spielen richtig gut kennen.

 

Einfach mal NICHTS tun

Die Natur entdecken - Paria Stiftung Herbstcamp auf Gut Alte HeideDas ist auch wichtig, denn dann kann man die kleinen Dinge entdecken und sich auf Unbekanntes einlassen. So fanden die Kinder auch zwischen den Programmpunkten immer wieder neue Spiele und Erkundungstouren in der Umgebung. Besonders der kleine Anton* fand 1.000 interessante Sachen, die er ALLE mit nach Köln nehmen will.

Den Wald neu erleben

Später am Tag ging es wieder in den Wald. Die Dozenten schafften es dabei durch ihr Programm, alle Familien für die Schönheit der Natur zu begeistern. Unter anderem wurden Auflockerungsspiele genutzt, damit sich die Gruppe gut zusammenfügt und es gab spannende Rätsel zu lösen.

Kochen für die Vögel

Besonderen Spaß hatten die kleinen Kinder, als Florian von Querwaldein e.V. seine mobile Waldküche auspackte. Interessant: Hiermit wurde ein nahrhafter Brei für die Vögel gekocht. Das Gemisch verteilten die Kinder dann in Kiefernzapfen und hingen diese für die Vögel in den Bäumen auf.

Auch eine schöne Maßnahme für den heimischen Balkon.

Kreative Kunstwerke

Am Ende des Tages konnten alle Kinder und Jugendlichen noch „ihren“ Baum mit einem Gesicht verschönern. Sie sammelten hierzu, was sie finden konnten und es entstanden ganz unterschiedliche doch immer fröhlich drein blickende „Baumgesichter“.