Schlagwort-Archive: Für Kinder und Jugendliche aus Köln

Schatzsuche – Gemeinsam freie Zeit erleben, ganz ohne Handy

Unser Projektpartner Querwaldein hat sich für unsere Herbstcamp-Teilnehmer etwas Besonderes ausgedacht. So konnten beim Lernen eine Menge Spaß haben.

Mit GPS ans Ziel

Fröhliches Rätselraten und dabei die Landschaft erkunden – das war unsere Outdoor-Aktivität. Dabei machten sich unsere Familien in den umliegenden Wäldern mit GPS-Geräten auf die Suche nach Hinweisen, die uns immer näher an unser Ziel bringen sollten: Ein richtiger Schatz. Natürlich wurde dabei viel spekuliert, was man da denn wohl finden würde.

Auf Spurensuche

Auf dem Weg zum Punkt X erklärte uns Florian eine Menge zur Tier- und Pflanzenwelt. Er zeigte uns Pilze und sogar Blumen die auch auf dem Speiseteller zu finden sind. Ebenfalls fanden unsere Kinder eine Vielzahl von Tierspuren, die dann ganz genau unter die Lupe genommen wurden. Wann haben Sie das letzte Mal Spurensuche im Wald betrieben?

Gut genutzte Pause

Als wenn das alles noch nicht genug war, wurden unsere Teilnehmer während einer Pause noch richtig kreativ und gestalteten kleine Kunstwerke, die dann untereinander verschenkt wurden.

Die richtige Richtung kennen

Nach einer wirklich schönen und langen Schatzsuche (ca. 5 km) und einer Vielzahl an gefundenen Hinweisen und gelösten Rätseln haben die Kids dann letztendlich auch den Schatz gefunden! Jeder Teilnehmer durfte einmal in die Schatzkiste greifen und sich seinen eigenen Schatz nehmen. Und so sind sie nun alle stolze Besitzer eines eigenen Kompasses.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern von Querwaldein für diese wirklich tolle Aktion und sind richtig stolz auf unsere Familien, die super zusammengehalten haben und vor allem bis zum Ende supergut mitgemacht haben.

So durften alle später noch ein mit unserem Sportpädagogen Markus eine Entspannungseinheit genießen. Das haben sich alle redlich verdient.

Schöne Grüße vom „Gut Alte Heide“ schickt das Paria-Team

Paria Herbstcamp: Von Vogelküche bis Baumgesicht

Unser Fokus bei unserem Paria Stiftung Herbstcamp ist unter anderem die Vermittlung von Inhalten zum Thema Medienpädagogik. So wurde hierzu mit den Erwachsenen gearbeitet, um zu vermitteln, wie ein gesunder Umgang mit den digitalen Medien aussehen kann.

In dieser Zeit durften die Kinder erfahren, wie viel Spaß Bewegung macht. Mit unseren Sportpädagogen lernten sie sich bei kooperativen spielen richtig gut kennen.

 

Einfach mal NICHTS tun

Die Natur entdecken - Paria Stiftung Herbstcamp auf Gut Alte HeideDas ist auch wichtig, denn dann kann man die kleinen Dinge entdecken und sich auf Unbekanntes einlassen. So fanden die Kinder auch zwischen den Programmpunkten immer wieder neue Spiele und Erkundungstouren in der Umgebung. Besonders der kleine Anton* fand 1.000 interessante Sachen, die er ALLE mit nach Köln nehmen will.

Den Wald neu erleben

Später am Tag ging es wieder in den Wald. Die Dozenten schafften es dabei durch ihr Programm, alle Familien für die Schönheit der Natur zu begeistern. Unter anderem wurden Auflockerungsspiele genutzt, damit sich die Gruppe gut zusammenfügt und es gab spannende Rätsel zu lösen.

Kochen für die Vögel

Besonderen Spaß hatten die kleinen Kinder, als Florian von Querwaldein e.V. seine mobile Waldküche auspackte. Interessant: Hiermit wurde ein nahrhafter Brei für die Vögel gekocht. Das Gemisch verteilten die Kinder dann in Kiefernzapfen und hingen diese für die Vögel in den Bäumen auf.

Auch eine schöne Maßnahme für den heimischen Balkon.

Kreative Kunstwerke

Am Ende des Tages konnten alle Kinder und Jugendlichen noch „ihren“ Baum mit einem Gesicht verschönern. Sie sammelten hierzu, was sie finden konnten und es entstanden ganz unterschiedliche doch immer fröhlich drein blickende „Baumgesichter“.

Unsere Paria-Pänz als fleißige Lehmbauer bei der Heinz-Sielmann-Stiftung

Heute wurden unsere Paria-Pänz bei der Heinz-Sielmann-Stiftung zu fleißigen Handwerkern – das Tabaluga-Haus, wo wir diese Woche zu Gast sind, hat diese Einladung möglich gemacht.

Die Kinder bekamen ein spannendes Programm rund um das Thema Lehm. Vielen Dank an unsere enthusiastischen Lehrmeister: Der Biologe Romulo und Lotte, die dort ein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert.

Inspektion des Fachwerkhauses

Bevor es zur Lehmwerkstatt ging, untersuchten die Paria-Kinder erst einmal das Mauerwerk des Fachwerkhauses auf dem Hof von Gut Herbigshagen.

„Was sind das für Löcher?“
-„Dort haben Wildbienen ihre Eier abgelegt!“
„Oh mein Gott! Wie sollen die dort rauskommen. Sie sind ja eingemauert.“
-„Keine Angst, sie können sich von allein befreien.“

Wer will fleißige Handwerker sehen …

Danach wurden die Kinder zu kleinen Lehmziegel-Herstellern. Hierfür wird erst einmal das Material benötigt. Alle halfen mit – auch die Kleinsten – alles zusammenzutragen. Doch bevor die Ziegel geformt werden können, muss zunächst die Erde von groben Klumpen befreit werden. Da helfen schnell viele Hände…. Danach wird das Ganze ordentlich durchgemengt.

Während die meisten Kinder hierzu ihre Hände benutzen, gab es einige, die den Brei lieber mit den Füßen bearbeiteten. Wenn das Material gut zerbröselt ist, wird ordentlich Wasser und Stroh hinzugefügt – so entsteht eine feste, klebrige Masse, die man in Verschalungen füllen kann. Dann können die Lehmziegel trocknen.

Den Kindern hat es so viel Spaß gemacht – so viel zu sehen und zu lernen und dabei den ganzen Tag draußen zu sein, das macht ganz schön müde.

Vergnügte Ferienfreizeit in Duderstadt

Was für eine Aufregung – Ferienfreizeit im Tabaluga-Haus in Duderstadt. Unsere Paria-Pänz und ihre Familien freuen sich riesig, dass sie mit der Paria Stiftung hier Urlaub machen können.

Gleich nach der Ankunft erkundeten die Kinder all die Möglichkeiten des Spielens und kreativen Entdeckens im Haus, während die Mütter noch mit dem Auspacken beschäftigt waren.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder die Möglichkeit haben, Kindern und Eltern diese Auszeit zu ermöglichen. Danke auch an die Leitung des Tabaluga-Hauses, Hans Günther Näder für den freundlichen Empfang. Es wird eine schöne Ferienfreizeit in Duderstadt für alle werden!

Zeltfreizeit – Ein Fahrrad-Ausflug für unsere Paria-Kids und -Teens

Eines unserer Schwerpunktthemen ist es, Kindern und Jugendlichen aus Köln, die in schwierigen Umständen leben, eine Auszeit von ihrem Alltag zu ermöglichen, wie hier bei der Zeltfreizeit. Hier freuen wir uns, wenn wir durch die Unterstützung anderer, Ausflüge mit erfahrenen Pädagogen organisieren können. Diese Mal konnten wir mit den Paria-Kids dank „wir helfen“ sogar eine mehrtätige Tour machen. Und so war’s:

Mit Bahn und Fahrrad an den See

Mit einigen unserer Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahre fuhren wir mit der Regionalbahn vom Kölner Hauptbahnhof nach Blankenheim. Hier hieß es: in den Sattel, denn wir schwangen uns auf das Fahrrad. Ziel: ein nicht weit entfernter Campingplatz in der Eifel.

 

Pannen, Pech und trotzdem Spaß

Wir kamen nicht sehr weit, denn:  Ein Hinterreifen war platt. So gut, dass wir unseren Pädagogen Markus dabei hatten. Er hat bereits sehr viel Erfahrung in der Durchführung von Fahrrad-Freizeiten mit Kindern. Dabei hat er mit einer Kleingruppe sogar schon die Alpen überquert. Deswegen: ein platter Reifen – kein Problem. Schnell geflickt und dabei noch das Wissen weitergegeben. Weiter geht’s! Doch nach 10 Kilometern das nächste Pech: Diesmal leckte der Himmel  – ein wahrer Platzregen zeigte uns, dass die Natur nicht zu 100 Prozent berechenbar ist, denn am Morgen hieß es noch, dass uns strahlender Sonnenschein begleiten würde. Doch nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein – der war bei unserer Ankunft am Campingplatz auch wieder da, so nutzten wir die Chance, nach dem Aufbau der Zelte auf der „Biker-Wiese“ schnell in den Freilinger See zu steigen.

Darauf hatten wir uns soooo gefreut! Und es war sooooo kalt – dennoch erfrischend für einige der „unerschrockenen“ Paria-Kids. Danach rasch unter die warme Dusche gehüpft und was leckeres gegessen, kuschelten sich die Kinder relativ früh in ihre Zelte. Für einige war es die allererste Übernachtung in einem Zelt. Aufregung, frische Luft und Bewegung in der Natur taten ihr übriges – es wurde schnell sehr ruhig.

Auf dem Ahr-Rad-Weg unterwegs

Fleißig treten bis zum Campingplatz - Paria-Ausflug in die Eifel.Die Etappe des nächsten Tages sollte ca. 37 km lang sein und alte Fahrrad-Hasen sagten uns: Es geht fast nur bergab!!! Mit Letzteren reden wir nicht mehr (Scherz!), denn mit dem Campinggepäck kam es einigen Kindern vor, wie eine Fahrt durch die „Alpen“. Und tatsächlich: Am Ende des Tages waren aus den avisierten 37 km ganze 53 km geworden. Unser Sportpädagoge war stolz auf alle und diese reife Leistung. Gerade das jüngste Kind kämpfte sich durch und motivierte sich selbst. Respekt! Aber auch die älteren Kids kamen hier und dort an ihre Grenzen und so machten wir immer mal wieder eine ausgiebige Pause, betrachteten die Natur und führten schöne Gespräche.

Und anders als in Köln – hier gab es nicht an jeder Ecke einen Kiosk. Woher jetzt ein Eis bekommen? Die Dorf-Bäckerei hatte zum Glück nicht nur Brötchen, sondern auch „Gefrorenes“ – das schöne Landleben.

Um 19Uhr erreichten wir den zweiten Zeltplatz, den Campingplatz Sahrbachtal. Hier konnten die Kinder nach einem gemütlichen Grillabend am Bach spielen und lernten schnell andere Teenies kennen. Doch auch an diesem Tag wollten die müden Beine der meisten früh in den Schlafsack kriechen. Ausgepowert aber glücklich, und leichter ums Herz.

Am dritten Tag ging es dann wieder zurück: Erst ein Stückchen mit der Bahn und dann auf dem Rhein-Radweg zurück nach Kölle, wo die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen konnten.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei „wir helfen“ bedanken, einer Aktion des Kölner Stadtanzeigers, die diese kleine Zeltfreizeit im Rahmen eines Projektes erst ermöglichte.