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Neue Praktikantinnen bei der Paria Stiftung

Wer die Nachrichten verfolgt, der weiß, dass die Ausbildungssituation in Deutschland durch die Pandemie stark erschüttert ist – PraktikantInnen finden keine Unternehmen für ihre dringend benötigten Praxiserfahrungen.

StudentInnen und Menschen in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die ein längeres Praktikum benötigen, finden einfach keine geeigneten Einsatzorte. So können sie den dringenden Praktikumsnachweis nicht erbringen und hierdurch nicht zum Abschluss kommen. Es gibt weniger „neue“ Ausbildungsstellen als sonst.

Viele Unternehmen arbeiten gerade (fast) ausschließlich im Homeoffice. Das dient der Gesundheit der Bevölkerung und kommt dem Gemeinwohl zugute. Und es ist verständlich, dass in dieser ohnehin veränderten und oftmals herausfordernden Situation, es kaum vorstellbar scheint, nebenbei noch PraktikantInnen gut zu begleiten und mit praktischem Wissen zu versorgen.

Kulturelle Sensibilität für besseres Verständnis

Unsere pädagogische Leitung, Gaby Schauenburg, die nebenher als Dozentin für Kinder- und Jugendhilfe tätig ist, traf gleich auf vier angehende Sprach- und IntegrationsmittlerInnen, die voller Enthusiasmus  in den Startlöchern stehen und endlich auch durch praktisch handeln wollen, um die Welt kultursensibler zu gestalten und Sprach- und Kulturbarrieren abzubauen.

„Es hat mich genau eine unruhige Nacht gekostet“ berichtet Gaby Schauenburg, „bevor ich die Geschäftsleitung anrief und mitteilte, dass die Aufnahme aller vier PraktikantInnen ein echter Gewinn für die Paria Stiftung sein wird.

Nun sind sie da und zunächst damit beschäftigt, die Organisationsstruktur, Ziele und Inhalte der Paria Stiftung kennen zu lernen. Dabei stellen sie Fragen über Fragen. Das trägt dazu bei, unser Profil zu überprüfen und wo nötig zu schärfen. Und sie haben schon erste Ideen entwickelt, wie sich die Stiftung „kulturoffener“ präsentieren können.

Hier stellen wir schon einmal zwei unserer Praktikantinnen vor:

Latife Yilmaz (links bzw. oben) und Konul Hasanova.

Latife unterstützt uns mit türkischer und kurdischer Sprache, Konul mit Azerbaijanisch, Russisch und Türkisch. Wir freuen uns, dass ihr da seid!