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Paria Pänz paddeln auf dem Fühlinger See

Wir freuen uns sehr, dass wir nun – dank der TV-Spende – Boote haben, mit denen wir und unsere Paria Pänz auf dem Fühlinger See paddeln konnten. Da strahlte auch die Sonne gleich mit!

Sicherheit geht vor – Globetrotter Rettungswesten

Dass wir überhaupt in „See“ stechen konnten, verdanken wir Globetrotter Köln – und vor allem Petra Kasischke und Daniel Kromp. Durch sie konnten wir kurzfristig noch Rettungswesten organisieren und für unsere Paria Pänz und ihre Familien bereitstellen.

Vielen herzlichen Dank hierfür! Sonst wäre unser schöner Paddeltag wohl ins Wasser gefallen.

Große Freude bei den Kleinen

Für viele unserer Paria Pänz war es das allererste Mal, dass sie in einem Kajak saßen – dementsprechend groß war die Aufregung schon an Land. Nach einer Einweisung und der Verteilung der Rettungswesten konnte es dann auch endlich losgehen.

Alle waren hellauf begeistert und waren kaum noch aus den Booten zu bekommen. Die Lippen der Kinder waren schon ganz blau – dennoch brauchte es einiger Überredungskünste sie wieder ans Ufer zurück zu holen.

So freuen sich alle schon auf den nächsten Ausflug ans Wasser – trotz (oder gerade wegen) handyfreier Zone!

Mediensucht-Prävention – gerade in Zeiten von Corona: Auf nach Gerolstein!

In Zeiten von Corona gilt in vielen Bereichen: was für ein Glück, dass wir im digitalen Zeitalter mit Medien leben, da ist Mediensucht-Prävention erst mal Nebensache … oder nicht?

Wir alle mussten in den letzten Wochen vermehrt unsere digitalen Hilfsmittel einbringen , um Arbeit, Haushalt und die Versorgung der Kinder unter einen Hut zu bringen. Und mitunter waren wir dabei sogar froh, wenn wir bemerkten, dass unsere Kinder mit dem xten Film immer noch zufrieden sind.

Gesunder Umgang mit Medien – so wichtig wie nie

Was mal funktioniert, sollte jedoch kein Dauerzustand werden, denn schließlich möchten wir nicht, dass unsere Kinder das Leben nur aus dem Fernsehen kennen.

Wir wollen Kinder, die neugierig sind und sich ihre Umwelt erobern, um sie mit allen Sinnen zu verstehen. Wir wollen ihre Kreativität wecken, denn sie sind es, die in wenigen Jahren dieses Land und damit auch unser eigenes Leben mitgestalten werden. Und dabei geht es, anders als im Videospiel, nicht nur um Sieg oder Niederlage und den Aufstieg ins nächste Level.

Runter vom Sofa – und nach Gerolstein

Die Paria Stiftung hält fest am Konzept der Sensibilisierung im Umgang mit den digitalen Medien und möchte Familien gerade jetzt unterstützen. Und – kaum kehrt ein wenig Normalität ein, setzen wir unsere erste Familienfreizeit zum Schwerpunktthema „Mediensucht-Prävention“ in Gerolstein um. Hier bedanken wir uns sehr für die finanzielle Unterstützung durch wir helfen e.V.!

Die Jugendherberge in Gerolstein kennen wir gut – die Hygienestandards konnten wir alle realisieren.

So fuhren wir mit einigen Familien in die Herberge, die direkt an einem Wald, inmitten einer abwechslungsreichen Natur liegt und zu ausgiebigen Erkundungstouren einlädt.

Wir beschlossen in dieser schönen Umgebung, nicht nur das Naturerlebnis, sondern auch den Seminaranteil, der die Teilnehmenden über die Risiken einer erhöhten Bildschirm-Zeit auf die Entwicklung von Kindern informiert, nach draußen zu verlagern. Dort wurde die Thematik spielerisch und mit viel Spaß und Bewegung vermittelt.

Die Welt mit eigenen Augen sehen

Und die Erlebnisse in der Natur – wie bei der Ruine der Löwenburg, im Adler- und Wolfspark Kasselburg, bei einer Wanderung mit den älteren Kindern über den Felssteig, Spielen an der Kyll und im Wald – waren für viele absolut einzigartig. Da fragt dann auch keiner mehr nach seinem Handy.

Nebenher suchten die Mitarbeiter der Stiftung bei den Ausflügen und Wanderungen das Gespräch mit den Teilnehmern und gaben hier und dort Anstöße, das Verhalten zu überdenken, wenn schon erkannt wurde, dass „etwas“ nicht guttut.

So hoffen wir, dass auch Marina (4 Jahre alt) bei unserer nächsten Freizeit morgens beim Frühstück nicht mehr berichtet, dass sie sich nachts ein Handy geschnappt hat, um einen Film zu schauen, weil sie so schlecht geschlafen hat…. denn Mama hat ja einiges zum Thema Mediensucht-Prävention bei der Paria Stiftung gelernt.

Möchten Sie mehr zu dem Thema erfahren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Herzlichen Dank an unseren Partner wir helfen e.V., durch den die Aktion überhaupt erst möglich wurde!

Jungfernfahrt mit unseren „Alles auf Freundschaft“-Kajaks

Was haben wir uns über die Kajaks gefreut, die wir Anfang des Jahres im Rahmen der Fernsehsendung „Alles auf Freundschaft“ geschenkt bekommen haben – nun konnten sie endlich auf Jungfernfahrt gehen. Die Saison auf dem Wasser ist erröffnet!

Mit unseren Ehrenamtler/innen auf Kajak-Tour

Testlauf mit unseren Ehrenamtler/innen

Mit sechs unserer Freunde der Paria Stiftung trafen wir uns in Woffelsbach am Rursee. Die Kajak-Tour sollte auch ein Dankeschön sein, denn die sechs stillen „Helfer“ haben uns in den vergangenen Jahren immer wieder bei Bedarf unterstützt:

Hier ein Fahrdienst, dort das Charity-Basteln auf dem Weihnachtsmarkt oder die Betreuung von Kleinkindern, damit die Mütter in Ruhe an einem Beratungsgespräch teilnehmen konnten.

Diese und noch viele andere Formen der „Hilfe im Verborgenen“ erleichtert uns unsere Arbeit mit den Familien sehr.

Es war ein schöner Tag mit Picknick und sportlichen Aktivitäten. Am Ende des Tages – zurück am Ausgangspunkt – erhielten die Boote allesamt die Note „sehr gut“! So können sie nun nach erfolgreichem Testlauf auch in unsere Gruppenarbeiten mit den Familien einfließen.

"Alles auf Freundschaft"-Kajaks haben Jungfernfahrt grandios gemeistert.

Rettungswesten gesucht!

Bevor wir unsere Paria-Kids an Bord lassen, muss jedoch noch sichergestellt sein, dass alle Sicherheitsvorkehrungen stimmen. Deswegen sind wir jetzt noch auf der Suche nach (günstigen) Schwimm-/Rettungswesten.

Also: Wenn im Keller oder in der Garage noch die eine oder andere Schwimmweste ein einsames Dasein fristet, dann meldet euch doch bei uns. Wir holen sie gerne ab und nutzen sie für die Paria-Kinder. Vielen lieben Dank!

Habt ihr genug Bewegung zuhause?

Bewegung ist wichtig – auch wenn wir alle zuhause bleiben müssen. Nur auf der Couch oder dem Bett abhängen – auf keinen Fall! Auch wenn es gerade nicht möglich ist, mit anderen den Ball zu kicken oder herumzuturnen, holt euch ein paar Anregungen für gemeinsame Sportaktivitäten zuhause.

Welchen Sport mögt ihr machen?

Wer sich für Basketball interessiert, findet hier tolle Sportstunden online: https://basketball.de/bbl/alba-berlin-coronavirus-digitale-sportstunde-kinder-jugendliche/

Vielleicht nicht gerade für das Wohnzimmer geeignet, aber vor der Tür oder im Garten gut umsetzbar – Übungen für kleine und große Kicker vom DFB: https://www.dfb.de/trainer/artikel/training-trotz-corona-die-technik-im-eigentraining-zuhause-verbessern-3141/

Mit der ganzen Familie ein Workout starten?

Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren:

Workout #1: https://www.youtube.com/watch?v=PQmX9wpvtkg

Workout #2: https://www.youtube.com/watch?v=ENZhr94H7fw

3 einfache Übungen zum Mitmachen: https://www.youtube.com/watch?v=Gbhrga6q9co

Bewegung statt Computer

greccorobic für Kinder: https://www.youtube.com/watch?v=7lb0ml8MxTk

Auf geht’s – viel Spaß mit ein bisschen Bewegung für zuhause. Euer Paria-Team!

 

 

Basteln und bauen – ein paar Ideen für zuhause

Die Ferien haben angefangen und damit ist auch für viele hoffentlich die „Schule daheim“ vorbei – Zeit für anderes!

Wir haben euch ein paar Links zusammengestellt mit Ideen, die ihr umsetzen könnt.

Von praktisch bis einfach schön anzusehen

  1. Insektennisthilfe – auf dem Bio-Balkon lernt ihr, wie ihr ein kleines Insektenhotel baut:

Holz, Insekten, Insektenhotel, Insektenhaus

https://bio-balkon.de/insektennisthilfe-mit-kindern-basteln-aus-einer-konservendose/

 

2. Gibt es in deiner direkten Nachbarschaft ein Kind, mit dem du gerne sprechen möchtest? Früher haben Kinder das nicht über das Handy, sondern über das Dosentelefon gemacht. Schau doch mal, wie das funktioniert: https://www.wissensforscher.de/akustik-5-4/

 

3. Mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen (aber bitte nur auf Zielscheiben, Bäume oder Gegenstände ;-)) https://www.geo.de/geolino/basteln/21332-rtkl-bogen-bauen-bastelt-pfeil-und-bogen

Bogen, Pfeil, Kinder, Junge, Pfeil Und Bogen

 

4. Dafür braucht ihr gar nicht viel: Mit Papier und Stiften ein buntes Space-Shuttle bauen: https://famigros.migros.ch/de/ausfluege-und-freizeit/basteln/papierflieger-faltanleitung-space-shuttle

 

5. Und ihr könnt noch mehr aus Pappe und Papier bauen – baut euch selbst eine Tierschar:  https://www.familienleben.ch/dossiers/tiere-basteln-4244

Origami, Schmetterling, Blatt, Papier, Bent, White

Die Freude lassen wir uns doch nicht nehmen: Museumsbesuch am Kölntag zu Corona-Zeiten

Der Kölntag ist immer der erste Donnerstag im Monat, solange er nicht auf einen Feiertag fällt.

An diesem Tag strömen meist viele Kölner*innen ins Museum, denn dann ist der Eintritt in die städtischen Museen, gegen Vorlage eines Personalausweises oder vergleichbaren Dokumentes, für Kölner*innen gratis.

Wir von der Paria Stiftung haben diesen Kölntag schon oft genutzt

Hier, welche schöne Erfahrungen wir dabei gemacht haben:

  • Mit der Gruppe von Müttern, die sich regelmäßig trifft, um erfahrenes Leid zu verarbeiten, waren wir im Wallraf-Richartz-Museum. Eine Mutter erzählte im Anschluss, dass es das erste Mal in ihrem Leben sei, dass sie ein Museum besucht habe. Und dass, sie das jetzt regelmäßig machen wolle, auch mit ihren Kindern.
  • Mit unserer Babygruppe waren wir im Museum Ludwig: Tatsächlich fanden es nicht nur die Mütter schön, auch die Babyaugen wurden bei den vielen überdimensionalen, bunten Kunstwerken immer größer. Sie schienen es wirklich zu genießen.
  • Mit unserer Kindergruppe aus hochstrittigen Trennungsfamilien besuchten wir das Römisch-Germanische Museum und gingen dem Thema „Genuss“ nach, um im Anschluss zu schauen, was man selbst in seinen Tag so einbauen könne, um den Tag auch wirklich zu genießen.
  • Mit den Familien aus der Kulturkarawane haben wir uns im Kölnischen Stadtmuseum auf die Suche nach Antworten zu einem Museumsquiz begeben. Und auch die kölschen Begleiter*innen lernten hier noch eine ganze Menge Neues über ihre Stadt.
  • Und schließlich die unzähligen Besuche im Rautenstrauch-Joest-Museum, das Lieblingsmuseum unserer pädagogischen Leitung Gaby Schauenburg: „Das brauche ich immer mal wieder, um mir in Erinnerung zu bringen, wie wertvoll es ist, unsere Arbeit auch „kultursensibel“ zu gestalten“, so sagt si.

Ein Museumsbesuch ist einfach für alle Generationen etwas.

Virtuell durch Kölner Museen schlendern

Warum dann nicht auch jetzt die Möglichkeiten nutzen und einen gemeinsamen Spaziergang durch die virtuellen Museen der Stadt gestalten?

Ja es ist anders! Und dennoch: Die Betrachtung eines Kunstwerkes, diesmal gemütlich vom Sofa aus angeschaut, kann doch auch die eine oder andere neue Idee mit sich bringen. Und vor allem kann es uns trotz der weitreichenden Reduzierung auf unsere eigenen vier Wände in andere Welten entführen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus und reden sie dann hinterher auch mit anderen darüber, was ihnen am besten gefallen hat. Und vielleicht haben Sie noch ein paar Farben zur Hand? Und die Kinder auch?

Hier der Link zu den Kölner Museen: https://museenkoeln.de/portal/digital

Und wenn es diesmal ein wenig weiter in die Welt hinaus gehen soll: Einfach mal „virtueller Museumsbesuch“ in die Suchleiste des Browsers einfügen und sie werden Ergebnisse erhalten, die sie in Museen aller Kontinente dieser Erde einladen.

Wir von der Paria Stiftung wünschen Ihnen viel Spaß und würden uns sehr freuen, wenn wir erfahren dürften, was Ihnen am besten gefallen hat oder was sie vielleicht inspiriert hat und wozu!

Am Samstag ist internationaler Frauentag – wer braucht Feminismus?

Wir stehen als Paria Stiftung für starke Kinder in Köln – doch wir wissen, Mädchen werden nur stark, wenn sie Rechte erhalten. Und aus starken Mädchen werden starke Frauen.

Am Samstag wird in Köln anlässlich des internationalen Frauentages die Ausstellung „Wer braucht Feminismus?“ eröffnet, zu dem auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker einlädt.

Feminismus – fernab von Klischees

Die ausgewählten Motive der gleichnamigen Kampagne zeigen rund 3.000 ganz individuelle Statements, die in über acht Jahren zusammengekommen sind und die einen Beitrag zum Imagewandel von Feminismus leisten und mit alten Vorurteilen aufräumen sollen. Die persönlichen Aussagen zeigen ein Bild fernab des Klischees von Feminismus auf. LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat die Ausstellung nach Köln geholt.

Samstag, 7. März 2020

um 12:00 Uhr

in den Lichthof des Rathauses Spanischer Bau

Heute für Morgen gestalten – Wir gehen es an!

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung ist dann gleich gegenüber im Historischen Rathaus die offizielle Veranstaltung zum Internationalen Frauentag – von 14-18 Uhr finden unter dem Titel „Heute für Morgen gestalten – Wir gehen es an!“ unter anderem der große Markt der Möglichkeiten mit rund 60 Kölner Frauenorganisationen sowie mehrere Workshops statt.

Alle weiteren Infos hier: https://akf.koeln/internationaler-frauentag-ift-heute-fuer-morgen-gestalten-wir-gehen-es-an/.

Pädagogen der Paria Stiftung werden bei Sarah Wiener zu Genussbotschaftern

Zufall? Fügung? Oder was hat es zu bedeuten, wenn es die Paria Stiftung in einem Monat gleich mit zwei Fernseh-Köch*innen zu tun hat?

Ganz klar, die Aktion von Tim Mälzer und seinem Freund, dem Popsänger Sascha, kann so leicht nicht übertroffen werden – auch wenn es durchaus versucht werden darf, liebe Sponsoren … Doch das sind ja ganz einmalige Gelegenheiten.

Wir freuen uns ebenso total über die Aktion von Sarah Wiener, denn für uns gilt der Spruch „Viele Köche verderben den Brei“ ganz und gar nicht!

„Ich kann kochen!“

Sarah Wiener bietet mit ihrer Stiftung (Sarah Wiener Stiftung) kostenfreie „Ich kann Kochen“-Fortbildungen für Pädagogen*innen an. Genussbotschafter sollen sie werden. Das Ziel: Kinder auf dem Weg zu einer genussvollen und gesunden Ernährung zu begleiten. Dabei ist es wichtig, das einzelne Kind im Blick zu behalten und nicht alle über einen Kamm zu scheren. Ganz so, wie in anderen Entwicklungsbereichen eben auch.

Und was hat das jetzt mit der Paria Stiftung zu tun?

Während unserer gemeinsamen Medienfreizeit mit der „Ein Herz lacht Stiftung“, auf dem Gut Alte Heide, wurde noch einmal deutlich, wie sehr die Kommunikation der Familienmitglieder belebt wird, wenn sich die Familie zu einer gemeinsamen Mahlzeit trifft. Da werden Erlebnisse des Tages ausgetauscht und neue Pläne geschmiedet. Und mal ganz ehrlich: Ist man gesättigt und hat man dann auch noch ein schönes Geschmackserlebnis erfahren dürfen, sehen so manche „dunkle Wolken am Horizont“ gleich viel heller aus.

Da wir im Kontakt mit den Kindern immer häufiger erfahren, dass das gemeinsame Mahl, zusammen an einem Tisch, immer seltener wird und sich die Kinder oft von Fastfood ernähren, möchten wir diesen „Missstand“ aufgreifen und in unseren Seminaren einbeziehen.

Paria Stiftung Mitarbeiter werden Genussbotschafter

Dabei freuen wir uns, wenn wir selbst etwas dazu lernen können, wenn Fachleute uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn genau so können wir eine durchgängig hohe Qualität unserer Angebote gewährleisten.

Unsere Mitarbeiter werden also gerade Genussbotschafter – und sind „wissenshungrig“ bei der Sarah Wiener Stiftung gelandet …

Und dies noch für alle Pädagogen*innen, die auch Genussbotschafter werden möchten: Dieses Seminar verlässt man nicht nur durch Fachwissen gesättigt! 😉

Unsere ganz persönliche „Alles auf Freundschaft“-Geschichte

Danke, danke, danke … fix und fertig, aber auch überglücklich!!!

Es ist noch nicht ganz so lange her, da fanden wir in unserem E-Mail-Postfach eine Anfrage, die wohl einige Stiftungen und Vereine erhalten hatten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind gerade dabei, ein neues Fernsehformat zu entwickeln, bei dem zwei prominente Freunde gegen ein weiteres Freundespaar antreten. Sollten die Prominenten gewinnen, so können sie Spenden in Form von Waren verteilen.

Hierzu eine Frage: Was könnten Sie als Stiftung oder Verein an Sachspenden gebrauchen?

So, oder so ähnlich …

Unsere Wünsche – erst klein, dann groß

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichts über das Budget, welches den Prominenten im Falle ihres Sieges zur Verfügung stehen würde und wie dieses aufgeteilt würde.

Also erst mal klein anfangen: Ein Beamer, den wir gut für unseren Medienbrunch gebrauchen können….

Okay, vielleicht ein bisschen mehr?  Ein paar Zelte, damit wir mit Familien, die sich sonst keinen Urlaub erlauben können, zumindest eine kleine Zeltfreizeit in den Sommerferien organisieren können.

Noch mehr? Okay: Also Hartluftkajaks wären toll. Solche, die wir auch in Rucksäcken transportieren können, wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Unsere Familien haben ja selten ein Auto. Die sind allerdings teuer!

Jetzt ist’s aber genug, oder?

„Nein“, meinte eine Kollegin: „Schreib doch, dass wir dringend einen Kleinbus brauchen. Das ist doch so.“

Ja, schon, denn unsere Arbeit wäre hierdurch wirklich leichter. Wir müssten die Kinder nicht mehr mit der Bahn einsammeln, wenn die Eltern zu energielos wären, ihre Kinder zu bringen….

Wir könnten viel öfter noch schönere Dinge unternehmen, weil wir sehr viel Zeit sparen würden…

Und stell dir vor, wir könnten uns einfach ein paar Kinder schnappen, die es gerade besonders nötig haben eine Verschnaufpause vom Alltag zu bekommen, und mit ihnen ins Grüne fahren.

Und: Unsere Ferienfreizeiten wären dann gesichert!

Ja, aber das kann man doch nicht ernsthaft als Wunsch äußern …

„Okay: Ich schreibe mal, dass dies ein ein absoluter Traum wäre…“

Wenn Träume wahr werden

Und da standen wir nun, an einem Samstagnachmittag – mit unseren Paria-Pänz. Tim Mälzer und der Sänger Sasha klingelten und hatten eine Busladung voller Geschenke dabei.

Schnell luden wir alles aus und packten es in unsere „gute Stube“. Und dann?

Ja, dann dachten wir, die zwei Prominenten würden sich verabschieden. Doch sie hatten noch eine „kleine“ Überraschung für uns – und übergaben uns kurzerhand die Schlüssel zum Kleinbus.

Ist das zu fassen? Eigentlich kaum – so blieben uns auch förmlich die Worte im Halse stecken.

Heute möchten wir dafür umso lauter „Danke“ sagen!!! Im Namen aller unserer Kinder und Jugendlichen bei der Paria Stiftung.

P.S.: Und dann wurden wir auch nach als Gäste zur nächsten Sendung eingeladen! Alles auf Freundschaft!

Let’s rock it – Kletterspaß statt Online-Verdruss

Mit unseren Paria-Kids konnten wir von der Paria Stiftung – dank der Kölner Stiftung Merten – zum Klettern in die Abenteuerhallen nach Kalk. Unser Vorhaben sprach sich schnell herum bei den vielen Familien, die wir nun schon seit Jahren betreuen. So war der Andrang größer als wir gedacht hätten.

Zeitvertreib ohne Langeweile

Die Dame am Einlass staunte auch nicht schlecht angesichts unserer großen Gruppe. Und so hieß es: Ein Zeitplan muss her, denn so viele Sicherungsgeräte – und ohne diese geht es nun einmal nicht – gibt es gar nicht.

Aber warten??? Mit aufgeregten Kindern????? Upps – Das mögen Kinder nicht und schon gar nicht, wenn sie sich aus ganz Köln auf den Weg gemacht haben, um die Höhen der Hallen zu erobern.

Ein rettender Einfall musste also her. Gut, dass unsere Mitarbeiterin schon seit langem keine Zeit mehr hatte, ihren Kofferraum aufzuräumen und somit noch allerlei Ballspiele und andere Bewegungsmaterialien dabei hatte.

So wurde kurzerhand aus dem Mattenwagen in der Halle eine Sitz-Tischtennisplatte während andere auf dem Skateboard Kunststückchen üben konnten. Mit dem Hüpfseil wurde die Sprünge gezählt ohne sich sich zu verheddern. Ein buntes Treiben neben den Kletterwänden entstand und keiner hatte das Gefühl, wirklich warten zu müssen.

Und wer eine Pause brauchte, der versorgte sich an der reichen Obst- und Gemüsebar. Denn: Wer durch Sport viel Energie verbraucht, muss sich wieder „auftanken“. Und was sollen wir sagen: Nicht ein Kind meckerte, dass es keine Süßigkeiten gab.

Hoch hinaus bis zum Schluss

Die Hallen wurden fast bis zum Ende des Tages voll ausgeschöpft – alle Kinder waren begeistert von der Möglichkeit des Kletterns und den daraus resultierenden Erfolgserlebnissen. Und: Es war ein gemeinsamer Spaß für die Eltern und Kinder – denn uns von der Paria Stiftung ist wichtig, dass in den Familien gemeinsame Erlebnisse geschaffen werden. Wir möchten sensibilisieren für ein Freizeitprogramm ohne Medienkonsum.

So erhielten wir nach der Aktion noch eine Nachricht von einer Mutter:

„Danke für den schönen Tag. Wir hatten so viel Spaß und die Kinder haben auf der Rückfahrt in der Bahn nicht aufgehört von ihren Erlebnissen zu erzählen. Meine Kleine (5 Jahre) ist dann allerdings beim Schuhausziehen im Flur eingeschlafen…. So habe ich einen ruhigen Abend!!! Machen wir das jetzt öfter?“

Unsere Antwort: Sehr gerne! Neben dieser Aktivität möchten wir in diesem Jahr noch mehr Sport, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten. Wir freuen uns daher, wenn wir noch weitere Förderer – wie bei diesem Ausflug die Kölner Stiftung Merten – finden, um neue Aktionen zu planen.

Melden Sie sich bei Interesse gerne bei uns. Wir finden ein passendes Kooperationskonzept.